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Raps: Muss die EU bald mehr Verarbeitungsprodukte kaufen?

1. November 2019 um 14:49 , Der AUDITOR
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HAMBURG. In Kanada verlor der Canola-Kurs weiter an Boden. Der zuletzt zügige Fortgang der Canolaernte und wenig greifbare Ergebnisse bei den Schlichtungsverhandlungen wegen der Huawei-Krise mit China in Genf waren Gründe. In Westeuropa muss die Industrie ab Jahreswechsel vermutlich mehr verarbeitete Produkte importieren.

Kanadas Canolamarkt zeigte am Mittag deutliche Schwächetendenzen, nachdem die Ernte in weiten Teilen Kanadas langsam zum Abschluss kommt und die Erträge vielfach besser sind als bisher angenommen wurde. Laut Experten von MarketsFarm waren in der Provinz Manitoba 90 % der Ernte, in Saskatchewan 88 % abgeschlossen. In den nördlichen Prärien standen weiterhin 20 % der Canolaernte auf dem Halm. Durch den hohen Erntedruck sowie aufgrund hoher Canolafeuchten wurde mehr Ware direkt aus der Ernte an den kanadischen Handel geliefert. Mit über 1,3 Mio. mt Lagerbeständen

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