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Raps: EU-Rapsimporte sollen um 30 % steigen

21. August 2019 um 14:05 , Der AUDITOR
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HAMBURG. Canola- und Rapskurse legen in Winnipeg und Paris weiter zu. Steigende Pflanzenölpreise unterstützen den Markt. In Indonesien und Malaysia sprechen trockenheiße Wetterprognosen für rückläufige Palmölerträge. Gestiegene Nachfrage nach Biodiesel treibt den Markt. Die EU muss 30 % mehr Raps importieren. Das bedeutet steigende Preise für Raps und Rapsöl.

Der Markt für Canola- und Raps entwickelt sich weiter fest. Dabei notierte Canola in Winnipeg beim Fronttermin bei über 452 Kanadische Dollar. Auch in Paris lag der Novembertermin oberhalb von 381 EUR/mt. In Kanada hat die Canolaernte bei deutlich kühleren Temperaturen begonnen, das Angebot aus der neuen Ernte blieb gering, weil zur besseren Trocknung überwiegend auf Schwad gelegt wird. Über Erträge und Ölgehalt gab es noch keine Information. Die Aussaat wurde im Frühjahr bekanntlich durch Überschwemmungen verzögert. Dann war es in Westkanad

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