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Mandeln: Käufer stellen sich stur

6. September 2017 um 14:36 , Der AUDITOR
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MADRID. Die Unzufriedenheit der spanischen Mandelbauern wächst stetig. Verwöhnt durch die hohen Marktpreise der letzten Jahre sehen sie ihre Gewinnspanne in dieser Saison weiter schrumpfen.

Wer knickt zuerst ein?
In Spanien läuft die Mandelernte seit ein paar Tagen aber die Verarbeiter halten ihre Einkaufsgebote zurück. So sollen die Bauern und damit auch die Rohwarenpreise weiter unter Druck gesetzt werden. Spätestens wenn das Geld knapp wird, sind die Produzenten zum Verkauf gezwungen. Gleichzeitig müssen aber auch die Verarbeiter Verträge erfüllen und können sich mit dem Einkauf ebenfalls nicht ewig Zeit lassen.

Neben der einheimischen Mandelproduktion 2017 von 56.000-57.000 mt sollen in diesem Jahr zusätzlich 100.000 mt Mandeln nach Spanien importiert werden, um den Bedarf zu decken. Aufgrund des hohen Importvolumens ist der spanische Mandelmarkt sehr auf die Herkunftskennzeichnung der eigenen Ware bedacht, um sich von der meist kalifornischen Konkurrenz abzuheben.    

Kurzes Preis-Update
Die spanischen Mandelpreise befinden sich auf einem Mehrjahrestief. Naturelle Mandeln der Sorte Valencia bewegen sich auf einem durchschnittlichen Niveau von 5,00 EUR/kg EXW Spanien. Angebot für Marconas und Larguetas liegen aktuell je nach Größe zwischen 6,00 EUR/kg und 8,00 EUR/kg EXW Spanien.

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
Preischart für Mandeln, natur, 27/30, Largueta aus Spanien
Preischart für Mandeln, blanchiert, 27/30, Valencia aus Spanien
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