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Kreuzkümmel: Nachfrage verlagert sich nach Indien

10. Januar 2022 12:43, Der AUDITOR
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TEHERAN. Händler im Iran berichten, dass die monatlichen Kreuzkümmelausfuhren im November 2021 um mehr als 90% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 eingebrochen sind. Das Problem ist, dass die Preise in anderen Erzeugerländern wie Indien viel attraktiver sind als im Iran. Dies hat zu einer starken Verschiebung der Nachfrage geführt.

Trockenheit bleibt ein Problem

Offizielle Zahlen zeigen, dass die iranischen Kreuzkümmelexporte im November 2021 um mehr als 92% auf nur 49.575 kg eingebrochen sind, gegenüber 649.793 kg im November 2020. Wertmäßig sind die Ausfuhren um fast 92% auf 117.000 USD zurückgegangen, während der Exportwert im November 2020 bei 1,396 Mio. USD lag. Händler erklären, dass der Einbruch durch einen starken Rückgang der Nachfrage nach Kreuzkümmel aus dem Iran bedingt ist. Das Problem ist, dass die Dürre im Sommer erheb

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