Indische Gewürze: Der neue Bestseller in Osteuropa
24. Februar 2017 um 09:48 ,
Der AUDITOR
Indien und Polen wollen in Sachen Landwirtschaft und Agrarrohstoffe enger zusammenarbeiten. Geplant ist ein reger Austausch an Informationen zu den Themen Ernten, Qualitäten und Krankheiten, sowie eine engere Kooperation was den Handel mit Agrarrohstoffen betrifft.
Kreuzkümmel
Die Preise für Kreuzkümmel sind diese Woche gesunken. Allerdings wird dieser Trend Analysten zufolge nur bis zur zweiten Märzwoche anhalten. Grund ist die wachsende Nachfrage. Indien dürfte von den Spannungen in Syrien und Iran profitieren. Zudem hat China Zukäufe für prompte Verschiffungen getätigt. Kreuzkümmel, A Grade, 99% notiert derzeit bei 2.570-2.594 EUR/mt FOB.
Koriander
Die niedrige Nachfrage und die neue Ernte haben die Preise für Koriander nach unten getrieben. In Gujarat ist die Ernte ein wenig kleiner ausgefallen als letztes Jahr. Die Großabnehmer haben es derzeit nicht eilig zu kaufen. Ihnen ist bewusst, dass sich die Preise, aufgrund der Verfügbarkeit der neuen Ernte, auf dem derzeitigen Niveau halten werden. Das Preisniveau für Koriander, Eagle 5%, Split liegt bei 977-982 EUR/mt FOB.
Kurkuma
Das Eintreffen neuer Ware aus den Hauptanbauregionen Maharashtra, Karnataka und Tamil Nadu setzt die Preise ordentlich unter Druck. Allerdings verhindert die geringe Nachfrage allzu große Preisrückgänge. Es gibt Befürchtungen, dass die Bauern ihre Ware zurückhalten werden, wenn die Preise zu tief fallen. Angebote für Kurkuma, Salem, Double Polished variieren derzeit zwischen 1.174 EUR/mt und 1.202 EUR/mt FOB.
Kardamom
Die kleinere Ernte hat den Preisen für Kardamom ordentlich Auftrieb verliehen. Hohe Temperaturen und weniger Niederschlag hatten im März bis Mai letzten Jahres einen negativen Einfluss auf das Blütenwachstum der Pflanzen. Aktuellen Schätzungen zufolge werden in der Saison 2016/17 voraussichtlich 16.500 mt Kardamom produziert. In den Hauptanbauregionen Kerala und Karnataka ist die Ernte bereits abgeschlossen. Das aktuelle Preisniveau für Kardamom, 8 mm liegt bei 20.874-21.158 EUR/mt FOB.
Chili
Die Aussichten auf eine Rekordernte haben für Preisrückgänge gesorgt. Dieses Jahr werden Schätzungen zufolge mehr als 1,6 Mio. mt roter Chili geerntet. Letztes Jahres waren es im Vergleich dazu gerade mal 1,4 Mio. mt. Einige Abnehmer tätigen derzeit Deckungskäufe um für die Zukunft gewappnet zu sein. Chili, S4, ohne Stiel notiert derzeit bei 1.590-1.609 EUR/mt FOB.
Die aktuellen Preise befinden sich im Anhang.