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Indien verfällt dem Gen-Wahn

7. April 2017 um 08:55 , Der AUDITOR
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GUJARAT. In den letzten 15 Jahren wurde nur wurden nur ein Agrarrohstoff kommerziell angebaut. Testläufe mit genetisch Verändertem Saatgut sollen dafür, dass man auf diesem Gebiet bald mit Ländern wie den USA und China mithalten kann.

Auch in Kanada und Brasilien ist der Anbau genetisch veränderter Rohstoffe nichts ungewöhnliches und die zuvor genannten Länder kultivieren derzeit bis zu acht verschiedene davon.

Aber nicht nur die nötige Technologie zur Umsetzung dieses Vorhabens wird von der indischen Regierung gefördert, auch der Schutz der Bauern und die Aufklärung dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Mögliche Gesundheitsrisiken durch den Konsum werden hervorgehoben und wissenschaftliche Untersuchungen im Agrarsektor vorangetrieben.

Kreuzkümmel
Guten Nachfrage gepaart mit unerwartet knappen Beständen lassen die Preise für indischen Kreuzkümmel in dieser Woche steigen. Aktuell liegen die Angebote bei 2.736 EUR/mt FOB. Auch in den kommenden Monaten rechnen Marktteilnehmer mit starkem Kaufinteresse. Vorrübergehend ist jedoch ein Nachfragerückgang zu erwarten, da die Abnehmer auf günstigere Preise hoffen.

Koriander
Viele Abnehmer haben ihre Bestände runtergefahren und bescheren den indischen Händlern jetzt einen Umsatzstarken April, um diese wieder aufzufüllen. Die geringe Verfügbarkeit in dieser Saison postiert die Verkäufer aber am längerem Hebel. Derzeit allerdings nur im einheimischen Markt. Im internationalen Handel können die Preise mit Konkurrenz-Ursprüngen im Moment nicht mithalten. Koriander legte diese Woche auf 1.047 EUR/mt FOB zu.

Kurkuma
Das vergleichsweise niedrige Preisniveau für indischen Kurkuma könnten die Händler bald wieder anheben, wenn die Aussicht auf nur wenig höhere Nachfrage besteht als bisher. Noch ist es im Markt eher ruhig und die Käufer halten sich zurück. Trotzdem gehen Marktteilnehmer davon aus, dass ihre Angebote attraktiv genug sind, um das Kaufinteresse zu fördern. Aktuell wird Kurkuma für 1.078 EUR/mt FOB angeboten.

Kardamom
Die Käufer lassen sich Zeit mit ihren Anfragen, da die neue Ernte aber nur noch drei Monate auf sich warten lässt, haben es sich die Händler nicht nehmen lassen, ihre Preise nach oben anzupassen. Wenn die neuerntige Ware erst einmal Verfügbar ist, wird es schwieriger, ein höheres Niveau durchzusetzen. Diese Woche liegen die Angebote daher bei 23.052 EUR/mt FOB. 

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Preise Gewürze und Co. Aus Indien

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