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Indien: Landwirtschaft hat Potential

3. Februar 2017 um 08:18 , Der AUDITOR
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GUJARAT. Das Wachstum des indischen Landwirtschaftssektors soll in dieser Saison bei 4,1% liegen, im Vorjahr waren es lediglich 1,2%. Die Monsunsaison brachte deutlich bessere Niederschlagswerte als in den letzten beiden Jahren. 2014/15 und 2015/16 lag das Niederschlagsdefizit jeweils bei 12% bzw. 14%. Für die aktuelle Ernte wurden in Indien insgesamt 63,73 Mio. ha mit Agrarrohstoffen bestellt, ein Anstieg um 6% gegenüber dem Vorjahr.

Kreuzkümmel
Seit dieser Woche fließt neuerntige Ware aus den Ursprüngen in die Spotmärkte von Gujarat, täglich etwa 150-200 Säcke. Die Qualität ist gut, allerdings liegt der Feuchtigkeitsgehalt aufgrund der kühlen Temperaturen mit 10-12% etwas zu hoch. Bis Mitte Februar sollen täglich 3.000-5.000 Säcke in den Markt kommen und bereits in dieser Woche haben die Preise nachgegeben. Aktuell wird indischer Kreuzkümmel auf einem Niveau von 2.541 EUR/mt FOB angeboten.

Koriander
Eine Kältewelle macht der neuen Korianderernte zu schaffen und in Madhya Pradesh könnte es zu Ernteschäden kommen. Die Ernte in Rajasthan und Gujarat machen dagegen bisher einen guten Eindruck. In dieser Woche legten die Korianderpreise leicht zu, die Angebote liegen bei 1.053 EUR/mt FOB.

Kurkuma
Marktteilnehmer rechnen mit starker Nachfrage und die neuerntige Ware ist von guter Qualität. Das hohe Kaufinteresse sollte für steigende Preise sorgen, aktuell liegt das Niveau bei 1.198 EUR/mt.

Chilis
Kurz vor dem Eintreffen der neuen Ernte haben die Chilipreise in Indien noch einmal angezogen und liegen bei 1.577 EUR/mt FOB. Mit der neuen Ernte sollte sich das jedoch ändern, Marktteilnehmer sprechen von hoher Qualität sowie Quantität.

Kardamom
Die Ursprünge liefern derzeit nur begrenzt neue Ware in den Markt, aufgrund der knappen Verfügbarkeit legten die Kardamompreise auf 19.709 EUR/mt FOB zu. Auf diesem Niveau ziehen sich die Käufer allerdings aus dem Markt zurück, weshalb mit einem Preisrückgang zu rechnen ist.

Schwarzer Pfeffer
Die Preise für schwarzen Pfeffer aus Indien halten das Niveau der Vorwoche und liegen bei 9.970 EUR/mt FOB. In den nächsten Wochen könnte sich ein leichter Abwärtstrend einstellen, denn die Ernte nimmt langsam Fahrt auf.

Kichererbsen
Nachdem sich die Preise für indische Kichererbsen im letzten Jahr fast verdoppelt haben, ging es diese Woche wieder etwas nach unten. Aktuelle Angebote liegen bei 1.890 EUR/mt FOB für Kichererbsen, 42/44 mm. Die Produktion der laufenden Ernte soll bei 9 Mio. mt liegen – 2,5 Mio. mt mehr als im Vorjahr und eine sehr guter Wert.

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