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Gewürze: Kurkumabauern auf dem Weg zu Aussaatrekord

10. August 2018 um 14:49 , Der AUDITOR
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GUJARAT. Knappe Verfügbarkeit lässt die Pfefferpreise steigen, während die Bauern dabei sind, riesige Flächen mit Kurkuma zu bestellen und die Kardamomhändler mit minderwertiger Importware konfrontiert sind.

Kreuzkümmel
Fehlende Auslandsnachfrage hatte die Preise für indischen Kreuzkümmel unter Druck gesetzt, mit dem höheren Kaufinteresse der ausländischen Kunden in dieser Woche legten die Preise aber wieder zu. Kreuzkümmel, Grade A, 99% Reinheit legte 9 EUR/mt zu und beendete die Woche auf einem Niveau von 2.453 EUR/mt FOB.

Besonders stark ist die Nachfrage aus südamerikanischen Ländern wie Brasilien, Argentinien und Paraguay, sowie dem Mittleren Osten. 

Koriander
Der hohe Feuchtigkeitsgehalt in Koriandersamen aus Nordindien macht das Gewürz für Käufer unattraktiv, sowohl die Inlands- als auch die Exportnachfrage schwindet. Die geringe Verfügbarkeit sorgt für Preisschwankungen im Koriandermarkt und Ende dieser Woche ging es für Koriander, Eagle, 5% erst einmal nach unten auf 661 EUR/mt FOB.

Kurkuma
Fehlende Nachfrage setzte die Kurkumapreise in den großen indischen Handelsmärkten unter Druck, so dass Kurkuma, Salem, Double Polished auf 1.140 EUR/mt FOB zurückging. Marktteilnehmer hoffen auf steigende Nachfrage während der Festtagssaison und damit auf höhere Preise. Üppige Niederschläge veranlassten die indischen Bauern dazu, mehr Kurkuma anzubauen als geplant, da sie gute Chancen auf einen hohen Ernteertrag haben. Hinzu kommt, dass die Anbauflächen bald eine rekordverdächtige Größe erreichen könnten.

Chilischoten
Fehlende Handelsaktivität sorgt diese Woche für stabile Preise in den großen indischen Chilimärkten. Chilischoten, S4, ohne Stiel werden wie gehabt für 1.382 EUR/mt FOB angeboten. Die Berichte über größere Anbauflächen für die kommende Ernte könnten die Preise in naher Zukunft sinken lassen.

Kardamom
Gerüchten zufolge gelangen minderwertige Kardamomchargen aus Nepal und Assam in den indischen Markt. Gleichzeitig stehen die Chancen gut, dass Saudi-Arabien den Importstopp von indischem Kardamom bis nächsten Monat aufheben wird.

Indische Händler und Exporteure deckten sich in dieser Woche reichlich mit Kardamom ein, dank guter Nachfrage aus dem In- und Ausland bestehen erhöhte Verkaufschancen. In Folge dessen legten die Preise für Kardamom, 8mm bis zum Wochenende knapp 40 EUR/mt auf 17.268 EUR/mt FOB zu.

Schwarzer Pfeffer
Um die illegale Pfefferimporte zu unterbinden, führen indische Behörde strenge Grenzkontrollen durch. Das führt dazu, dass tatsächlich weniger Billigware im indischen Markt angeboten wird. Allerdings halten sich auch die einheimischen Pfefferproduzenten aufgrund des für sie zu niedrigen Preisniveaus mit Verkäufen zurück. Die knappe Verfügbarkeit ließ die Preise für schwarzen Pfeffer, 500 g/l auf 5.376 EUR/mt FOB steigen.

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Preise Gewürze und Co. aus Indien

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