Gewürze aktuell: Hohe Qualität bei Kreuzkümmel
14. Mai 2020 um 16:17 ,
Der AUDITOR
Kreuzkümmel
Die Stimmung auf dem Kreuzkümmelmarkt bleibt weiter gut. Obwohl die Ankünfte auf den Märkten gestiegen sind, konnten sich die Preise aufgrund der hohen Qualität der Ware auf einem stabilen Level halten und sogar leichte Steigerungen verzeichnen. Marktteilnehmer rechnen allerdings damit, dass die Preise in den kommenden Tagen sinken werden, da viele Händler sich mittlerweile mit Ware eingedeckt haben und die Nachfrage sinken dürfte. Kreuzkümmel, Grade A, wird diese Woche mit 1.955 USD/mt gehandelt.
Koriandersaat
Die Preise für Koriandersaat befinden sich zurzeit auf einem relativ hohen Niveau, was für zufriedene Händler und eine gute Stimmung auf dem Markt sorgt. Aufgrund der Handelssteuer von 2% auf Koriander, die vergangene Woche eingeführt wurden, fanden auf einigen lokalen Märkten in Rajasthan diese Woche kaum Verkäufe statt. Dagegen besteht eine hohe Nachfrage seitens der Fachhändler. Koriander, Eagle, 5% Split kostet aktuell 805 USD/mt.
Kurkuma
Die Ankünfte sind zurzeit hoch, jedoch werden nur etwa 50% der Ware tatsächlich verkauft. Händler rechnen allerdings damit, dass der Markt sich bald wieder normalisieren wird. Solange die Preise sich auf einem niedrigen Niveau halten oder sogar weiter sinken, entscheiden sich viele Produzenten dafür, ihre Ware zunächst zu lagern und auf einen Preisanstieg zu warten. Aktuell liegen die Preise für Kurkuma, Salem, Double Polished bei 875 USD/mt.
Chilischoten
Auf dem Chili-Markt ist es zurzeit eher ruhig. Es steht ausreichend Ware zum Verkauf, so betrugen allein die Ankünfte aus Andhra Pradesh letzte Woche über 130 mt. Marktteilnehmer rechnen damit, dass sich die Menge der verfügbaren Ware nächsten Monat weiter erhöhen wird. Gleichzeitig ist die Nachfrage verhältnismäßig schwach, sodass die Preise sinken. Die Preise für Chili, S4, ohne Stiel liegen bei 2.150 USD/mt und damit 75 USD/mt unter dem Vorwochenpreis.
Kardamom
Marktteilnehmer erwarten, dass die Kardamom-Exporte, die während dem Höhepunkt des Ramadans nach Saudi-Arabien geliefert werden, den indischen Kardamom-Markt wieder beleben dürften. Auf dem Spotmarkt ist die Nachfrage allerdings nach wie vor eher schwach. Auf den Märkten treffen derweil weitere Lieferungen ein, die während des Lockdowns gelagert wurden. Kardamom, 8 mm, liegt diese Woche bei 45.895 USD/mt, das entspricht einer Preissenkung von 1.615 USD/mt im Vorwochenvergleich.
Schwarzer Pfeffer
Die Farmer versuchen zurzeit, möglichst viel Ware an den Mann zu bringen, da viele von ihnen mit Geldproblemen kämpfen. Der Pfeffermarkt befindet sich in einer schwierigen Lage; auf der einen Seite zögern Käufer wegen der in ihren Augen zu hohen Preise, auf der anderen Seite wollen Produzenten ihr Ware nicht unter Wert verkaufen. Eine gute Nachfrage besteht von Seiten der Gewürzpulver-Hersteller. Die Preise für schwarzen Pfeffer, 500 g/l, liegen aktuell bei 4.860 USD/mt.