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Butter: Markt belebt sich langsam wieder

19. August 2021 um 11:02, Der AUDITOR
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FRANKFURT/BRÜSSEL. Noch ist es ferienbedingt ruhig auf dem Buttermarkt, Marktteilnehmer berichten aber, dass schon wieder eine Belebung einsetzt, die sich in den kommenden Wochen kontinuierlich steigern dürfte. Es werden bereits Verträge für das 1. Quartal 2022 abgeschlossen.

Rohwarenknappheit bei den Molkereien

Der Buttermarkt ist der Feriensaison entsprechend verhältnismäßig ruhig und auch die Milchanlieferungen an die Molkereien sind zurückgegangen. Die Butter- und Käsebörse Kempten berichtet sogar von einer Rohwarenknappheit, von der Molkereien und verschiedene Verwerter betroffen sind. Auf dem Milchpulvermarkt zeigt sich langsam wieder mehr Aktivität und deutsche Ware ist hier bei den Drittländern weiterhin gefragter als andere Ursprünge. Die Preise halten sich dank einiger großer Vertragsabschlüsse stabil bis fest, günstige Preise in Nachbarländern könnten aber zu einem Abwärtstrend führen. Marktteilnehmer berichten von steigender Nachfrage aus dem Mittleren Osten und von Vertragsabschlüssen, die bereits das 1. Quartal 2022 miteinschließen.

Leichte Preissteigerungen in Deutschland

Wie die Butter- und Käsebörse Kempten in ihrem Bericht weiter mitteilt, scheint mit dem nahenden Ferienende eine leichte Belebung sowohl bei der Tafel- als auch bei der Blockbutter einzutreten. Während die Tafelbutter verstärkt im Lebensmitteleinzelhandel gefragt ist, macht sich die verstärkte Präsenz an Schulen und Arbeitsplätzen bei der Blockbutter bemerkbar, die beispielsweise in Kantinen verwendet wird. Deutsche Tafelbutter wird in Kempten aktuell in einer Preisspanne von 4,04-4,20 EUR/kg notiert, Blockbutter liegt bei 3,95-4,04 EUR/kg.

Butter

Standort

Preis

EXW Deutschland

4.000 EUR/mt

EEX

3.600 EUR/mt

GDT

4.771 USD/mt

Quelle: Handel

EU-Exporte zeigen gemischtes Bild

Nach Angaben der europäischen Kommission zeigen die EU-Butterexporte in Drittländer ein sehr gemischtes Bild auf. Im Zeitraum Januar-Mai 2021 sanken die Gesamtausfuhren in Drittländer um insgesamt 20% auf 76.864 mt (2020: 96.544 mt). Die Lieferungen in das wichtigste Abnehmerland, die USA, gingen dabei um 18% auf 15.298 mt zurück, Saudi-Arabien importierte mit 3.796 mt sogar 60% weniger Butter aus der EU als im Vorjahr (2020: 9.415 mt). Anders sieht es mit den Exporten nach China aus, die sich um satte 77% steigern konnten und im oben genannten Zeitraum bei 9.253 mt lagen.

Das wichtigste Exportland für Lieferungen innerhalb der EU bleiben die Niederlande, die im Zeitraum Januar-April 2021 insgesamt 75.037 mt Butter exportierten. Das sind 12% mehr als im entsprechenden Zeitraum 2020. Deutschland, das Platz 2 der wichtigsten EU-Exportländer belegt, lieferte indes 8% weniger Butter ins EU-Ausland, und auch Irlands Exporte sanken um 16% auf 40.072 mt in dieser Zeitspanne.

Für mehr Informationen gehen Sie zu:
Preischart, Butter, EXW, Polen
Preischart, Butter, EXW, Deutschland
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Preischart Butter, mild gesäuert, Deutschland
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Preischart Butter, mild gesäuert, Polen

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