Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Butter: Nachfrage aus dem Nahen Osten durch Iran-Krieg beeinträchtigt

13. März 2026 um 12:34 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

KEMPTEN/BRÜSSEL. Angesichts des anhaltenden Krieges im Iran werden auf dem deutschen Milchmarkt Bedenken laut. Trotz der in den letzten Wochen verzeichneten Zuwächse sind die EU-Butterpreise nach wie vor recht attraktiv. Im vergangenen Jahr überstiegen die EU-Exporte erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen 2 Mio. EUR.

Krieg belastet Nachfrage aus dem Nahen Osten

Die Unsicherheit wegen des Krieges hat den deutschen Milchmarkt erfasst, wie die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten berichtet. Längere Transportzeiten für Exporte sowie die Preisentwicklungen aufgrund möglicher Versorgungsengpässe bei Öl sind das Problem. Obwohl die Milchanlieferungen nach wie vor hoch sind, haben sich die Spotmarktpreise insbesondere für Fette leicht erholt. Bei reichlich vorhandener Rohware haben die Verarbeitungskapazitäten ihre Grenzen erreic

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Milchprodukte
19.06.2026
KEMPTEN/BRÜSSEL. Shopping-Apps bereiten den Butterlieferanten in Deutschland Kopfzerbrechen. Die EU-Preise liegen um 47% unter denen des Vorjahres. Die EU-Exporte haben die Marke von 100.000 mt noch nicht ganz erreicht.
Milchprodukte
28.05.2026
KEMPTEN/BRÜSSEL. Die derzeitige Hitzewelle in Deutschland wird sich auf die Milchlieferungen auswirken. EU-Preise sind nicht ganz so attraktiv wie in den USA. Im ersten Quartal 2026 erreichten die EU-Butterexporte einen Rekordwert.
Milchprodukte
30.04.2026
KEMPTEN/BRÜSSEL. In Deutschland versuchen Discounter verzweifelt, mit attraktiven Butterpreisen gegen die sinkende Nachfrage aufgrund des sonnigen Wetters anzukämpfen. Die EU-Exporte sind mit einem Paukenschlag ins neue Jahr gestartet.
Milchprodukte
09.04.2026
KEMPTEN/BRÜSSEL. Attraktive Preise könnten weitere Exportchancen für deutsche Butter eröffnen. Die EU-Notierungen verzeichnen einen drastischen Rückgang, während die EU-Exporte im Januar einen Rekordwert verzeichneten.