Buchweizen: Deutschland erhöht Einfuhr um 130%
16. Februar 2021 um 15:43 ,
Der AUDITOR
… teilweise für geringere Erträge, zeitglich lockten Regierungen mit Subventionen für den Anbau von Hülsenfrüchten, weshalb einige Bauern von vorneherein weniger Buchweizen anbauten. Für europäischen Buchweizen werden derzeit teilweise so hohe Preise aufgerufen, dass diese für Händler, die noch günstigere Vorjahreskontrakte bedienen müssen, nicht rentabel sind.
Derweil bietet der chinesische Buchweizenmarkt noch ausreichend Ware und die Preise für geschälten Bio-Buchweizen haben sich vor den Feiertagen auf einem Niveau von 1.480 USD/mt FOB Dalian stabilisiert. Was die Lieferungen aus China allerdings deutlich erschwert ist der massive Anstieg der Frachtkosten in den vergangenen Monaten auf 4.500 USD für einen 20‘ FCL für Verschiffungen nach Europa.
Die Hälfte kommt aus Polen
Trotz der erwähnten Problematiken im Buchweizenmarkt konnte Deutschland seine Importe zwischen September und November 2020 mehr als verdoppeln. Insgesamt legte das Einfuhrvolumen im Jahresvergleich 130% auf 2.064 mt zu. Dabei kam mit 1.066 mt (+60,5% ggü. Vj.) rund die Hälfte der Lieferungen aus Polen und auch die Importe aus Russland und Litauen, Ungarn und China fielen im Jahresvergleich deutlich höher aus.
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Import Buchweizen* nach Deutschland in mt |
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Land |
2019/20 |
2020/21 |
Diff. |
|
Polen |
664 |
1.066 |
60,5% |
|
Russland |
91 |
515 |
465,9% |
|
Litauen |
5 |
152 |
2.940,0% |
|
Estland |
0 |
152 |
n.v. |
|
Ungarn |
24 |
64 |
166,7% |
|
Ukraine |
22 |
39 |
77,3% |
|
China |
10 |
34 |
240,0% |
|
Niederlande |
28 |
12 |
-57,1% |
|
Andere |
56 |
30 |
-46,4% |
|
Gesamt |
900 |
2.064 |
129,3% |
|
Quelle: Statistisches Bundesamt / Sep-Nov *10081000 Buchweizen |
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