Weizen: Keinen Grund zur Sorge?

14. November 2016 um 13:42 , Der AUDITOR
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SOFIA. Die Aussaat in Bulgarien hat bisher mit dem Ergebnis des letzten Jahres nicht mithalten können. Marktteilnehmer sind trotzdem zuversichtlich. Gibt es Grund zur Sorge?

Rückgang bei der Aussaat
Inländische Bauern haben bereits mit der Weizenaussaat begonnen, auf einer Fläche, die zurzeit 836.036 ha misst. Dies ist ein leichter Rückgang von 0,8%, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, als schon 836.583 ha ausgesät worden waren. Die Abnahme ist kein Grund zur Sorge für den Exportmarkt, da Bauern der verschiedenen Regionen des Landes sich unterschiedlich schnell bewegen, je nach Wetterlage.

Was geschieht in der bulgarischen Kornkammer?  
Die Bauern im Nordosten, z. B., haben nur 113.097 ha der angedachten 134.600 ha besät. Es sollte allerdings auch bemerkt werden, dass die gesamte bestellte Fläche des letzten Jahres in dieser Region nur 119.400 ha betrug. Der Nordosten, Dobrudzha genannt, ist wegen seines qualitativ hochwertigen Brotweizens berühmt. Deswegen sind die größten Produzenten hier ansässig, und deshalb wird die Region auch als Kornkammer Bulgariens bezeichnet.

Brotweizen wird zurzeit bei 0,146 EUR/kg CPT Inlandshafen gehandelt, während Futterweizen bei 0,143 EUR/kg CPT Inlandshafen liegt.

 

Weizen, Bulgarien

Sorte

EUR/kg

Brotweizen

0,146

Futterweizen

0,143

CPT Inlandshafen

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