Schwere Zeiten für bulgarische Mandeln
24. Oktober 2016 um 10:36 ,
Der AUDITOR
Das Jahr war für Mandeln wesentlich schwächer. Ein grosser Hersteller von Bio-Mandeln drückt es so aus: „Nachdem die Schale geknackt ist, sehe ich den Kern darin. Jedoch ist der Kern nicht so schön gerundet, wie die Kerne von 2015. Geschmacklich sind sie köstlich, wie immer, doch was mir Sorgen macht, ist die Tatsache, dass der Blick des Kunden von den weniger ausgereiften Kernen beeinflusst wird. Es sind nicht alle betroffen, aber einen Einfluss auf sie hat es doch!“ Der Grund dafür? Der Mangel an günstigen Wetterbedingungen nach der Blütezeit. Mit der Folge, dass die derzeitige marktfähige Menge zu knapp sein wird, um die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage für Bio-Mandeln und herkömmliche Mandeln zu schliessen. Es ist über viele Jahren zur Norm geworden, diese Lücke mit Importen zu füllen, meist aus fernen Ländern, wie den USA.
Es gibt ungefähr zehn Sorten bulgarische Mandeln, von denen folgende am meisten angebaut werden: Nonpareil, Asparuh, Start, Primorski, und Nikitski.
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Bio-Mandeln, Bulgarien |
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Sorte |
EUR/kg |
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In der Schale |
7.50-8.00 |
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Kerne, natur, Nonpareil |
11.00 |
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Kerne, natur, Asparuh |
11.00 |
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Kerne, natur, Primorski |
11.00 |
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Kerne, natur, Start |
11.00 |
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Kerne, natur, Nikitski |
11.00 |
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Mandelpaste |
17.00 |
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Kerne, geröstet |
14.50 |
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EXW Bulgarien |
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Mandeln, Bulgarien |
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Sorte |
EUR/kg |
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In der Schale |
3.50-4.00 |
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Kerne, natur, Nonpareil |
9.00 |
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Kerne, natur, Asparuh |
8.70 |
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Kerne, natur, Primorski |
8.50 |
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Kerne, natur, Start |
8.50 |
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Kerne, natur, Nikitski |
8.70 |
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Mandelpaste |
10.00 |
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Kerne, geröstet |
10.40 |
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EXW Bulgarien |
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