Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Pistazien: Iranische Anbieter haben keine Chance

10. Juni 2021 um 12:24 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

TEHERAN. Die iranischen Pistazienlieferanten haben in diesem Jahr keine Chance auf dem internationalen Markt. Frost hat die Produktion stark beeinträchtigt und auch die Lagerbestände gehen zur Neige. Doch das sind nicht die einzigen Probleme.

Düstere Aussichten

Wenn der Iran eine Chance haben will, mit anderen Ländern wie den USA zu konkurrieren, muss die Produktion in allen 26 Provinzen, in denen derzeit Pistazien angebaut werden, in Zukunft wesentlich effizienter gestaltet werden. Der Wasserverbrauch beispielsweise ist höher als in anderen Erzeugerländern, und die Landwirte brauchen bezahlbare Anlagen, um den Anbau attraktiv zu machen. Der Klimawandel und die Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten stellen zusätzliche Herausforderungen dar.

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
18.08.2026
SUCRE/REUS. Nach INC-Schätzungen dürfte die Paranussernte der Saison 2026/27 wieder deutlich besser ausfallen als im Vorjahr. Der Markt zeigt sich indes äußerst preissensibel.
Nüsse
18.08.2026
SACRAMENTO/REUS. Die US-Pistazienexporte werden in dieser Saison keinen neuen Rekord erzielen. China hat jedoch in den letzten Monaten seine Einfuhr verstärkt. Die Ernteprognosen für die Saison 2026/2027 liegen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück.
Nüsse
18.08.2026
IRVING/REUS. Die Exportnachfrage nach US-Pekannüssen in der Schale ist gestiegen. Die Exporte von geschälter Ware sind rückläufig. Die weltweiten Produktionsaussichten für 2026/2027 haben sich verbessert.
Nüsse
17.08.2026
NEU-DELHI/HO-CHI-MINH. Für die Elfenbeinküste, den führenden Cashew-Produzenten, verlief das erste Halbjahr eher enttäuschend. Neue US-Importzölle haben Vietnam in eine ungünstige Lage gebracht. Tansania ist der wichtigste Handelspartner Indiens.