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Pistazien: Exporte um 30% gesunken

16. Januar 2020 um 15:39 , Der AUDITOR
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SACRAMENTO/ANKARA. Laut dem aktuellen Bericht des Administrative Committee for Pistachios sind die US-Exporte gegenüber der Saison 2018/2019 weiter zurückgegangen.

Seit Saisonstart wurden 112.422 mt Pistazien mit und ohne Schale ins In- und Ausland geliefert. Während der Inlandsverbrauch einen leichten Zuwachs auf 36.338 (+5%) verzeichnete, wurde das Exportvolumen um fast 30% auf 76.084 mt reduziert. Unter anderem sind die Lieferungen nach Deutschland um 18% auf 5.304 mt gesunken, gleichzeitig stiegen die Importe nach Spanien gegenüber dem Vorjahr um 38% auf 3.686 mt.

Insgesamt sollen für die laufenden Saison 391.469 mt Pistazien zur Verfügung stehen. Abzüglich der bereits ausgelieferten Ware verbleiben bis zur neuen Ernte noch schätzungsweise 236.348 mt im Markt. 

US-Pistazienexporte* in mt

Land

2018/19

2019/20

Diff.

Europa

22.312

16.044

-28%

Asien/Ozeanien

71.509

49.352

-31%

Afrika/Mittlerer Osten

8.724

5.685

-35%

Mittel-/Südamerika

475

422

-11%

Nordamerika

4.422

4.522

2%

Gesamt

107.442

76.026

-29%

Quelle: Administrative Committee for Pistachios *seit Saisonbeginn

Türkei will Exporte fördern

Das Exportpotential türkische Pistazien variiert von Jahr zu Jahr stark. Die hohe Inlandsnachfrage begrenzt die Verfügbarkeit für den Exportmarkt, zudem schwanken die Ernteergebnisse massiv. 2018 lag wurden etwa 220.000 mt produziert, im Jahr 2019 waren es lediglich 70.000 mt.

Im vergangenen Jahr wurden 1.028 mt Pistazien mit und ohne Schale ins Ausland geliefert, hinzu kommen 1.148 mt verarbeitete Pistazien (geröstet, gesalzen, etc.), ein Rückgang gegenüber 2018 von jeweils 63% bzw. 40%. Zu den wichtigsten Abnehmerländern gehören Italien, Deutschland, Saudi-Arabien, Irak, Portugal und Israel. Auch die Exporte nach China sollen gefördert werden. Eine Vergrößerung der
Anbauflächen, um die Produktion zu steigern, ist dabei unerlässlich. Ebenso wie die Sicherung qualitativer Standards.

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