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Pinienkerne: INC hält an Prognosen fest

18. November 2019 um 10:56 , Der AUDITOR
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PEKING. Obwohl die Pinienkernproduktion in China laut dem November-Bericht des INC deutlich besser ausgefallen ist als im Vorjahr, ist der Bedarf groß.

Reduzierte Exportverfügbarkeit

Laut Marktteilnehmern kaufen chinesische Händler zusätzlich Pinienkerne aus Russland ein, da das Angebot im chinesischen Markt derzeit gering ist. Aufgrund der Vorbereitungen für das Chinesische Neujahrsfest ist die Inlandsnachfrage enorm und für den Exportmarkt wird kaum Ware angeboten. Vor allem große Pinienkerne sind knapp, kleinere Kerne (1.500 Count) findet man im Markt noch eher. Tendenziell ist daher mit festeren Preisen zu rechnen. 

Weltweit mehr als 83.500 mt

Die weltweiten Produktionsschätzungen für Pinienkerne blieben im November-Bericht des International Nut and Dried Fruit Council (INC) im Vergleich zu den Prognosen im Frühjahr unverändert. Obwohl Nordkorea und die Mongolei in der globalen Statistik diese Saison nicht mehr auftauchen, soll die Mehrproduktion in China für ein Plus gegenüber dem Vorjahr gesorgt haben. 

Produktion Pinienkerne in der Schale in mt

Fernost

2018/19

2019/20

Diff.

Nordkorea

16.000

n.v.

n.v.

China

8.750

45.000

414,3%

Russland

21.150

16.000

-24,3%

Afghanistan

6.000

5.000

-16,7%

Pakistan

6.000

5.000

-16,7%

Mongolei

n.v.

n.v.

n.v.

Zwischensumme

57.900

71.000

22,6%

Mittelmeerraum

2018/19

2019/20

Diff.

Türkei

1.500

3.000

100,0%

Italien

5.760

2.600

-54,9%

Portugal

2.000

4.500

125,0%

Spanien

1.000

2.400

140,0%

Andere

160

160

0,0%

Zwischensumme

10.420

12.660

21,5%

Gesamt

68.320

83.660

22,5%

Quelle: INC November 2019

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
allgemeine Preischarts

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