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Pekannüsse: US-Produktion kann Nachfrage nicht decken

26. August 2021 um 10:19 , Der AUDITOR
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ATLANTA. Wie Pecan Report erklärt, wird es für die US-Farmer und -Produzenten immer schwieriger, die hohe Nachfrage zu decken. Aus diesem Grund muss vermehrt Rohware aus anderen Ursprüngen importiert werden.

China spielt tragende Rolle

Wie die Experten von Pecan Report berichten, hat die Pekannussindustrie in den USA bereits seit über einem Jahrzehnt Schwierigkeiten, ihr Wachstum an die stetig steigende Nachfrage anzupassen. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage hatte sich kurzzeitig verkleinert, als China im Zuge des Handelskrieges aus dem Markt ausgestiegen war. Der US-Markt expandierte damals, und mit dem Wiedereintritt Chinas in den Markt ist diese Lücke nun größer als je zuvor. China ist dabei vor allem am Kauf von ungeschälten Pekannüssen interessiert.

Große Zeitspanne zwischen Pflanzen und Produktion

Die Versorgungslücke, die die USA mit Importen decken müssen, wird also immer größer. In der aktuellen Saison 2020/21 beträgt sie bisher gut 40.370 mt, wird sich bis zum Ende der Saison allerdings noch deutlich vergrößern. In der Saison 2019/20 hatten die US-Erzeuger insgesamt knapp 107.954 mt Rohware geliefert, während die Exporteure Nachfragen in Höhe von etwa 167.829 mt decken mussten. Die benötigten Importe für die Überbrückung dieser Lücke lagen also bei knapp 60.000 mt. Die Importe erfolgen vor allem aus Mexiko, Südamerika und Südafrika. US-Farmer sind zwar darauf bedacht, ihre Anbaufläche zu vergrößern und die Importe zu reduzieren, das Problem dabei ist allerdings, dass es im Schnitt zehn Jahre dauert, bis eine Pekannussplantage in Betrieb genommen werden kann. Laut Pecan Report sind Wissenschaftler, so beispielsweise an der University of Georgia, darum bemüht, Pekannusssorten zu entwickeln, die schneller produziert werden können. Die Kosten stellen dabei aktuell noch das größte Problem dar.

Exporte nach Asien steigen

Zufrieden können sich die Exporteure mit den bisherigen Lieferungen dieser Saison zeigen, die bisher um 11.340 mt über denen der Saison 2019/20 liegen, wie der American Pecan Council berichtet. Zu den höheren Lieferungen haben zum einen die verhältnismäßig günstigen Rohwarenpreise beigetragen, zum anderen das wiederaufgeblühte Kaufinteresse Chinas. Insgesamt verzeichnen die Händler eine höhere Nachfrage aus den asiatischen Ländern, neben China dabei vor allem aus Südkorea. Die Lieferungen nach Europa sind dagegen nur leicht gestiegen, während der Inlandsverbrauch in den USA in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat.

Die Preise auf dem europäischen Spotmarkt halten vorerst ihr stabiles Niveau und liegen für Fancy Junior Mammoth Halves aus den USA unverändert bei 9,75 EUR/kg FCA Spanien.

Pekannüsse, USA

Sorte

EUR/kg

Geschält, Fancy Junior Mammoth Halves

9,75

Geschält, Fancy Mammoth Halves

10,30

Geschält, Junior Large Pieces

7,20

FCA Spanien

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
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