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Pekannüsse: Knappes Angebot nach geringer Ernte

20. April 2022 um 15:39 , Der AUDITOR
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ATLANTA. Nachdem die nordamerikanischen Ernten 2021 geringer als erhofft ausgefallen waren, sorgen sich einige Anbieter nun, ob sie alle Kontrakte erfüllen können. Für 2022 zeigen sich die Erzeuger bisher hoffnungsvoll.

Georgia als wichtigster Produzent

Im Süden der USA kommt vermehrt Leben in die Pekannussbäume. Wie die Experten von Pecan Report berichten, werden zurzeit die ersten kleinen, grünen Nüsse ausgebildet und die Erzeuger sind damit beschäftigt, die Bäume mit Nährstoffen, Düngemitteln und Insektenschutz zu versorgen. Auf der Südhalbkugel hat indes in Anbauländern wie Südafrika, Australien und Südamerika die Ernte begonnen. Nachdem die US-Ernte im letzten Jahr verhältnismäßig gering ausgefallen war und sich auf gut 117.000 mt belaufen hatte, hoffen die Farmer für 2022 auf ein „On-Year“ mit besseren Erträgen. Sicher ist, dass Georgia weiterhin der wichtigste Anbaustaat bleibt, und auch New Mexico steht im Fokus der Produzenten.

Die Preise auf dem europäischen Spotmarkt haben in den vergangenen Wochen noch einmal angezogen, was unter anderem an den hohen Frachtkosten, aber auch an der geringen Verfügbarkeit liegt. Geschälte Fancy Junior Mammoth Halves aus den USA kosten aktuell 12,63 EUR/kg FCA Spanien.

Pekannüsse, USA

Sorte

EUR/kg

USD/kg

Geschält, Fancy Junior Mammoth Halves

12,63

13,65

Large Pieces

10,85

11,70

Small Pieces

10,75

10,60

FCA Spanien

Hohe Ab-Hof-Preise

Das Angebot in dieser Saison ist so knapp, dass die Anbieter teilweise sogar fürchten müssen, ihre bestehenden Kontrakte nicht erfüllen zu können. Das hat für manche Marktteilnehmer aber auch Vorteile, wie Pecan Report berichtet: Die Rohwarenpreise waren so hoch wie in den letzten fünf Jahren nicht mehr, denn die geringe Ernte in den USA und Mexiko hat zu Konkurrenzkämpfen geführt, sodass die Erzeuger bedenkenlos hohe Preise verlangen konnten.

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