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Pekannüsse: Deutschland steigert Einfuhr um 18%

29. August 2019 um 10:18 , Der AUDITOR
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AUSTIN/MEXIKO-STADT. Experten gehen davon aus, dass die mexikanische Pekannussproduktion gegenüber dem Vorjahr um 10-15% zurückgehen soll. Üppige Saisonendbestände sollen allerdings für einen Ausgleich sorgen.

Überhang gleich Rückgang aus

Die US-Pekannussernte 2019 wird auf 115.000 mt bis 120.000 mt geschätzt. Während des INC Kongresses Ende Mai lagen die Prognosen noch bei 130.000 mt. Auch die Erwartungen an die mexikanische Ernte fallen geringer aus. Experten rechnen mit einem Produktionsrückgang von 10-15% gegenüber dem Vorjahr. Basierend auf den Daten des INC (2018/19: 145.500 mt) käme die mexikanische Pekannussernte in diesem Fall auf 123.000 mt bis 130.000 mt.

Die Experten von Anderson Exports schätzen den weltweiten Überhang aus der Ernte 2018 auf 95.250 mt. Das sind gut 20.000 mt mehr als sonst, weshalb trotz der Produktionsrückgänge ausreichend Pekannüsse im internationalen Markt verfügbar sein sollten, um die Nachfrage zu decken. 

Einfuhr von US-Pekannüsse steigt

Von Januar bis Ende Juni 2019 wurden 2.587 mt US-Pekannüsse nach Deutschland importiert, im ersten Halbjahr 2018 waren es lediglich 2.194 mt. Gleichzeitig ist die Einfuhr von Mexiko in diesem Zeitraum von 66mt auf 54 mt zurückgegangen. Südafrika ist für Deutschland ebenfalls ein wichtiger Ursprung, hier beginnt die Hauptsaison allerdings gerade erst.

Preise für US-Pekannüsse aus der neuen Ernte sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Im europäischen Spotmarkt werden US-Pekannüsse, JMH aus der Ernte 2018 aktuell zu Preisen von 11,13 EUR/kg FCA Polen gehandelt.

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