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Mandeln: USA erhöhen Druck auf Spanien

7. Juli 2017 um 10:17 , Der AUDITOR
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SACRAMENTO. Ungewöhnlich niedrige Preise sorgen in Spanien derzeit für Aufregung. Nun droht den spanischen Markteilnehmern neues Ungemach, denn die USA rechnen mit einem saftigen Produktionsplus.

Blendende Aussichten in Kalifornien
Aktuellen Hochrechnungen des National Agricultural Statistics Service (NASS) zufolge wird in Kalifornien mit einer Ernte von 1,02 Mio. mt gerechnet, stolze 5,1% mehr als im Vorjahr. Dies wird unter anderem durch eine größere Erntefläche bedingt. Sie soll dieses Jahr bei 404.686 ha liegen. Allerdings tragen die Bäume im Schnitt mit 5.714 Nüssen 7,2% weniger Früchte als 2016. Mehr als 40% der Ernte bestehen aus Nonpareil Mandeln. Dieses Jahr werden voraussichtlich 408.233 mt geerntet werden.

Trotz der erwarteten Rekordernte gehen Marktteilnehmer davon aus, dass die Mehrproduktion gegenüber dem Vorjahr von 52.163 mt von der steigenden Nachfrage geschluckt wird. Allerdings soll es aus dieser Saison einen Überhang von gut 180.000 mt geben. Insgesamt stünden somit für die Saison 2017/18 rund 1,2 Mio. mt US-Mandeln zur Verfügung.

US-Mandelproduktion

Jahr

mt

2017*

1.020.583

2016

970.688

2015

861.826

2014

848.218

2013

911.721

*NASS Schätzung

Preisrückgang hält an
Bis Ende Mai lieferten US-Exporteure 551.834 mt Mandeln ins Ausland, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20%. Auch die Lieferungen in den einheimischen Markt erhöhten sich um 12% auf 250.923 mt. Mandeln sind derzeit deutlich günstiger als Haselnuss- und Cashewkerne. Der Trend hält weiter an und die Preise für kalifornische Mandeln gaben auch in dieser Woche weiter nach.  

US-Mandelpreise

Sorte

EUR/kg

California, SSR, STD, natur

4,95

blanchiert, gehobelt

5,45

blanchiert, gehackt

5,30

blanchiert, gestiftelt

5,35

Mandelgrieß, blanchiert

5,25

EXW Spanien

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Dateisymbol
Preischart US-Mandeln, natur, 27-30

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