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Mandeln: Können sich die Bauern denn alles erlauben?

10. November 2016 um 10:41 , Der AUDITOR
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SOFIA. Wenn man das hohe Preisniveau bedenkt, scheint es, als könnten sich die Bauern wirklich alles erlauben.

Nachfrage weitaus höher als Angebot
Die Inlandsnachfrage für Mandeln ist um einiges höher, als das Angebot; wie in jedem Jahr. Bulgarische Mandeln werden deshalb auf einem sehr viel höheren Niveau gehandelt, als importierte US-Mandeln. Die Bauern können es sich allerdings leisten, hohe Preise zu verlangen. Da sie wissen, dass die Endkunden es auf den besonderen Geschmack und das ausgeprägte Aroma abgesehen haben und bereit sind, dafür auch die hohen Preise zu zahlen, sehen sie keine Veranlassung, mit dem internationalen Markt zu konkurrieren.

 

Hohe Qualität gegen niedrigere Qualität
Die Mandeln, die aus den USA importiert werden, mögen zwar von niedrigerer Qualität sein, doch werden sie mit Sicherheit allmählich den inländischen Markt überfluten, da sie auch sehr viel billiger sind. Die Bauern werden allerdings einen Großteil ihrer Vorräte verkauft haben, bis dieser Fall eintritt. Aufgrund der niedrigen Vorratslage bulgarischer Mandeln und die hohe inländische Nachfrage, ist der geschätzte Übertragsbestand buchstäblich nahe Null.  

 

Bio-Mandeln, Bulgarien

Sorte

EUR/kg

In der Schale

7,10

Kerne natur, Nonpareil

11,25

Kerne natur, Asparuh

11,25

Kerne natur, Primorski

11,25

Kerne natur, Start

11,25

Kerne natur, Nikitski

11,25

Mandelpaste

18,10

Kerne geröstet

15,45

EXW Bulgarien

 

Mandeln, Bulgarien

Sorte

EUR/kg

In der Schale

3,60

Kerne natur, Nonpareil

8,65

Kerne natur, Asparuh

8,60

Kerne natur, Primorski

8,60

Kerne natur, Start

8,60

Kerne natur, Nikitski

8,65

Mandelpaste

12,20

Kerne geröstet

11,40

EXW Bulgarien

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