Mais: Zu gut, um wahr zu sein?

15. November 2016 um 13:44 , Der AUDITOR
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SOFIA. Bulgarischer Mais wird immer beliebter, besonders in Europa. Doch die Bauern fangen an, Bedenken zu äußern.

Wird Bulgarien in der Lage sein, seine Erfolgsgeschichte fortzusetzen, oder wird eine nahende Katastrophe bald eintreten?

Erntebedenken
Inländische Bauern haben bis jetzt etwa 95% der gesamten bestellten Fläche abgeerntet, im Gegensatz zu 87% im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Geerntete Mengen übertreffen zurzeit die des letzten Jahres um so viel wie 10,8%, und die Produktion wird auf 5.270 kg/ha geschätzt. Allerdings gibt es Bauern, die Bedenken äußern. Das Problem ist das trockene Wetter im Juli, das dem Mais nicht erlaubte, sein volles Potential zu erreichen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die diesjährige Ernte die des letzten Jahres übertrifft, und ob Befürchtungen wahr werden.

Beliebt in Europa
Dessen ungeachtet ist bulgarischer Mais ein Hauptexportgut geworden, und europäische Länder sind die Hauptabnehmer. Exporte sind bisher bei etwa 341.540 mt. Mais wird im Binnenmarkt hauptsächlich als Futtermittel verwendet, und der Inlandsverbrauch hat mittlerweile 117.000 mt erreicht. Mais wird derzeit bei 0,143 EUR/kg CPT Inlandshafen gehandelt.

Mais, Bulgarien

Sorte

EUR/kg

Mais

0,143

CPT Inlandshafen

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