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Macadamias: Große Ziele in Südafrika

7. Juli 2025 um 16:20 , Der AUDITOR
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KAPSTADT. Südafrika, der wichtigste Macadamiaproduzent der Welt, plant, seine Produktion in den nächsten zehn Jahren potenziell zu verdoppeln. Die Aussichten sind gut, doch es gilt auch einige Hürden zu überwinden.

Verdopplung ist möglich

Wie die Nachrichtenseite Caxton berichtet, positioniert sich Südafrika immer stärker als der weltweit größte Macadamiaproduzent. Alex Whyte, Direktor der Green Farms Nut Company, gibt dabei an, dass es zwar durchaus Hürden wie zum Beispiel die US-Zölle gibt, die für einen höheren Preisdruck und einen volatilen Markt sorgen, die Industrie dennoch plant, die südafrikanische Macadamiaproduktion in den nächsten zehn Jahren potenziell zu verdoppelt. Trotz der Rückschläge sei dies weiterhin möglich, so Whyte.

Der Branchenexperte weist dabei hin, dass die niedrigen Preise in den Jahren 2022-2024 auch heute noch Auswirkungen auf die Produktion haben. Damals mussten einige Landwirte ihre Plantagen roden oder den Einsatz von wichtigen Betriebsmitteln reduzieren, was sich auf das Erntevolumen ausgewirkt hat. Die INC-Schätzungen für 2025 belaufen sich für Südafrika auf 95.500 mt, die Landwirte selbst gehen von einer möglichen Erntemenge zwischen 90.000 und 94.000 mt aus. Damit bliebe Südafrika dennoch der weltweit größte Macadamiaproduzent. Für China liegt die Prognose in diesem Jahr bei 74.500 mt, während die Australian Macadamia Society ihre Schätzung erst letzte Woche nach unten korrigiert hat; in Australien sollen nun zwischen 37.300 mt und 41.970 mt Macadamias geerntet werden.

50% der Exporte gehen nach China

In Südafrika gibt es zwischen 1.300 und 1.500 Macadamianusserzeuger, die durchschnittlich 50 Hektar bewirtschaften. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen dabei im Nordosten von Limpopo, im Osten von Mpumalanga, in der Küstenregion von KwaZulu-Natal und in George im Westkap. 95% der Produktion sind derzeit für den Export bestimmt, mit dem wichtigsten Abnehmerland China, in das 50% der Exporte fließen. Es folgen die USA mit 25% und Europa mit 15%. Die US-Zölle stellen zwar sowohl die Lieferanten als auch die Abnehmer vor Schwierigkeiten, die Marktexperten bleiben dennoch optimistisch, dass der Handel zwischen den beiden Ländern aufrechterhalten bleibt; aufgrund der zu geringen Produktion sind die USA auf Importe angewiesen, um die dortige Nachfrage ausreichend zu decken. Whyte weist gegenüber Caxton zudem darauf hin, dass es sich bei der Macadamiaproduktion um eine junge Branche in Südafrika handelt, sodass hier ein großes Wachstumspotenzial vorhanden ist.

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