Leinsaat: Lange Wartezeiten für Bio-Ware

18. Oktober 2016 um 12:14 , Der AUDITOR
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WARSCHAU. Im konventionellen Leinsaatmarkt herrscht gähnende Langeweile, dafür geht im Bio-Markt die Luzie ab.

Russland ist die bessere Alternative
Die Preise für konventionelle Leinsaat aus Osteuropa bewegen sich weiterhin auf dem Niveau der Vorwoche. Da kasachische Rohware derzeit mindestens genauso teuer angeboten wird wie russische, ist die Ware für Mittel- und Westeuropäische Käufer eher uninteressant, für Lieferungen aus Kasachstan fallen höhere Frachtkosten an.
Insgesamt ist es ruhig im Markt, es gibt zwar immer wieder Anfragen aber diese führen nicht immer zu Vertragsabschlüssen. In Polen nachgereinigte Leinsaat wird bereits seit längerem auf einem Niveau von 0,46 EUR/kg DDP Deutschland angeboten.

Leinsaatpreise, Osteuropa

Qualität

EUR/mt

97% Reinheit, FCA Kasachstan

250-260

97% Reinheit, FCA Russland

250-265

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

460

  
Analysen haben Priorität
Ein komplett anderes Bild stellt sich im Markt für Bio-Leinsaat dar. Die Nachfrage ist so hoch, dass die Lieferzeit aktuell bei etwa sechs Wochen liegt. Im letzten Jahr wurde erst spät bemerkt, dass als „Bio“ deklarierte Leinsaat mit Pestiziden belastet war. Um diesen Fehler nicht noch einmal zu begehen, Prüfen Händler die Ware, sobald sie bei ihnen eingetroffen ist. Das macht den Abschluss langfristiger Kontrakte schwierig.

Bio-Leinsaatpreise, Osteuropa

Qualität

EUR/mt

97% Reinheit, FCA Tschechien

990

99,9% Reinheit, FCA Polen

1.280

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

1.320

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Preischart Leinsaat

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