Leinsaat: Kanada und Kasachstan im Kampf um Marktanteile

29. Juni 2017 um 08:12 , Der AUDITOR
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LODZ. Viele polnische Reinigungsbetriebe haben ihre Verarbeitungskapazitäten für die neue Saison um eine Vielfaches erhöht. Lohnt sich das?

Angebote für 2017er Leinsaat sucht man im Markt allerdings vergeblich. Die Händler üben sich aufgrund der unsicheren Ernteaussichten in Russland in Geduld. Zwar ist mit einem Produktionsrückgang zu rechnen, wie groß die Ernteverluste tatsächlich sind, muss sich jedoch erst zeigen.

Bis in vier Wochen sollte aber Bewegung in den Markt kommen, denn die polnischen Verarbeiter müssen entsprechend Rohware in den Ursprüngen ordern, um ihre neuen Kapazitäten nicht ungenutzt zulassen.

Alternativen müssen her
Kasachische Lieferanten könnten von der kleineren Produktion profitieren und ihre Position im Leinsaathandel stärken, sowohl im westeuropäischen als auch im asiatischen Raum. Nach einer kurzzeitigen Flaute zeigen chinesische Importeure derzeit aber auch wieder verstärkt Interesse an Leinsaat aus Kanada. Der Top-Leinsaatproduzent ist sicher auch für einen Großteil der Abnehmer eine Alternative zur Russland.    

Leinsaat, braun

Qualität

EUR/mt

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

490-500

Rohware, FCA Russland

317-323

Rohware, FCA Kasachstan

305-315

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Preischart Leinsaat, 99,9%, Osteuropa

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