Leinsaat: Harter Konkurrenzkampf

27. April 2017 um 11:37 , Der AUDITOR
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LODZ. Zwar konnte sich Kanada in den letzten Jahren wieder an die Spitze der weltgrößten Leinsaatproduzenten zurückkämpfen. Die Prognosen für die 2017er Ernte sind dennoch ernüchternd.

Das geht in Kanada
StatsCan setzt die kanadische Leinsaatanbaufläche mit 1,115 Mio. Acres rund 19% über dem Vorjahreswert an, diese Schätzung liegt aber ganze 100.000 Acres unter dem Fünf-Jahresdurchschnitt. Am Ende wird allerdings der Hektarertrag entscheidend dafür, ob für 2017/18 mit einer Verknappung zu rechnen ist oder nicht. Seit Saisonstart wurden 226.000 mt Leinsaat aus Kanada exportiert, dank der großen Überhänge aus der 2015er kann das Exportniveau der letzten Jahre problemlos aufrechterhalten werden.

Das geht in Osteuropa
Im osteuropäischen Markt sind steigende Rohwarenpreise noch immer Thema, ohne sich aber tatsächlich auf die Exportpreise oder Angebote für gereinigte Ware auszuwirken. Ab Lager Polen liegen die Preise bei 455-475 EUR/mt und sind damit unverändert. Hinzu kommt, dass auch in Russland und Kasachstan, den wichtigsten osteuropäischen Ursprüngen, die Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr um je 5.000 ha bzw. 13.000 ha größer angesetzt wurde.

Leinsaat, braun

Qualität

EUR/mt

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

495

Rohware, FCA Russland

315

Rohware, FCA Kasachstan

300

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Leinsaatanbau Kanada
Dateisymbol
Preischart Leinsaat, 99,9%, Osteuropa

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