Sonstige Themen - Umfragen und Studien

Sind Kreditversicherer der Sargnagel für mittelständische Unternehmen?

22. September 2020 13:17, Der AUDITOR
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SEEHEIM-JUGENHEIM. Im September verhandeln der Bund und die Versicherer über eine mögliche Verlängerung des Schutzschirms über den 30. Dezember 2020 hinaus. In den vergangenen Wochen taten allerdings immer mehr Marktteilnehmer ihren Unmut kund, da ihre Kreditversicherer für viele Aufträge Kreditrahmen reduziert und teilweise keine Versicherung mehr angeboten haben sollen.

Die Versicherer geben an, dass sich ihre Bewertungskriterien im Vergleich zu vor der Pandemie nicht verändert haben. Allerdings könnte genau hier die Schwachstelle liegen. Wir befinden uns in einer Weltwirtschaftskrise, ausgelöst durch die Pandemie. Dass sich die Versicherer auf den Ist-Zustand nach Ende des Schutzschirms vorbereiten müssen ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar, doch stellt sich die Frage, welchen Nutzen die staatlichen Hilfsgelder für Unternehmen haben, wenn deren Geschäfte durch fehlende Versicherungen eingeschränkt werden oder gar nicht zustande kommen. Ein Handelsunternehmen muss Handel betreiben können, um wieder auf die Füße zu kommen. Das wäre, als würde man den Wasserhahn der Badewanne aufdrehen, gleichzeitig aber den Stöpsel ziehen und sich wundern, weshalb die Wanne nicht voller wird. Eine Anpassung der Kriterien zugunsten der Unternehmen wäre in der aktuellen Zeit daher vielleicht angebracht gewesen, um mehr Firmen den Überlebenskampf zu erleichtern. 

Ergänzend dazu hat die AUDITOR-Redaktion vier große, international tätige Warenkreditversicherer zu ihren bisherigen Erfahrungen während der Corona-Pandemie und ihren zukünftigen Erwartungen befragt. 

Haben sich die Kriterien für eine Absicherung durch die Kreditversicherung verändert? Welche besonderen Kriterien gelten derzeit, damit ein Unternehmen weiterhin versichert bleibt? 

„Auch in der Corona-Krise erfüllt Atradius seine Aufgabe als Kreditversicherer in vollem Umfang“ erklärt Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius. „Mit unserem Forderungsausfallschutz ermöglichen wir es unseren Kunden, weiterhin profitable Geschäfte zu tätigen. Gleichzeitig kommen wir unserer Funktion als Risikonavigator nach, indem wir frühzeitig darauf hinweisen, wenn ein Geschäft zu große Unsicherheiten birgt und ein Zahlungsausfall wahrscheinlich ist.
Unsere Risikoprüfung folgt grundsätzlich denselben Kriterien wie vor der Pandemie. Wir bewerten das Zahlungsausfallrisiko eines Abnehmers individuell auf Grundlage der aktuellen Finanzkennzahlen sowie mithilfe weiterer Daten, die zum Beispiel die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines Geschäftsmodells zeigen. Darüber hinaus beziehen wir bei jeder Kreditlimitentscheidung auch die Bundesrückdeckung mit ein. So sind wir auch in der derzeitigen Krise eine wichtige Stütze unserer Kunden.“ 

Die Pressestelle der Zurich Gruppe Deutschland gibt dagegen an, zwar grundsätzlich die gleichen Kriterien anzuwenden wie vor der Krise, allerdings müsse die Bonität und Risikotragfähigkeit ausreichend sein „und zu unserem Risikoappetit passen“. Nach eigenen Angaben werde die zu erwartende zukünftige Entwicklung des Risikos eingehender geprüft und man schaue sich z.B. die Geschäftsaussichten und Lieferanten- und Abnehmer-Beziehungen im Hinblick auf die Krise sehr genau an. 

Die Pressesprecherin der Euler Hermes GmbH teilte mit, dass die Kriterien in der Risikoanalyse unverändert seien und man sich neben den individuellen Finanzkennzahlen bei jeder individuellen Bewertung auch an Faktoren wie unter anderem Marktposition, Diversifizierung, Absatzmärkten, Management, Kundenstruktur, Strategie oder Alleinstellungsmerkmalen orientiere.
„Diese bewerten wir für jedes Unternehmen individuell. Verändern sich einzelne Parameter (z.B. durch die Covid-19-Pandemie), kann das bei einigen Unternehmen zu einer Veränderung der Bonitätseinschätzung und Risikobewertung führen, muss es aber nicht zwingend. Es gehört zum Tagesgeschäft eines Kreditversicherers, Deckungszusagen anzupassen – nach oben und nach unten“, ergänzt die Pressesprecherin.  

Auch Jochen Böhm, Underwriting Director Nordeuropa bei Coface, bekräftigt, dass „im Grunde dieselben [Kriterien] wie immer“ angewendet werden. Es ginge letztlich um die Bonität der Unternehmen (Abnehmer unserer Kunden), auf die Coface für seine Kunden Risiken übernehme (Limite zeichnen). In der aktuellen Krisenlage rücke man noch näher an diese Risiken heran. „Das heißt wir kontaktieren derzeit tausende Firmen, um möglichst aktuelle Informationen zu erhalten. Denn die Bilanz des Vorjahres ist in vielen Fällen nur noch bedingt aussagekräftig“, so Böhm. „Auf Basis dieser Informationen bemessen wir die Limite. Pauschale Ausschlüsse oder Reduzierungen nehmen wir nicht vor. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Kommunikation zwischen Versicherungsnehmer, dessen Abnehmer und dem Kreditversicherer.“
Dank des aktuellen Schutzschirms, auf den sich Bund und Versicherer im April 2020 einigten, sei es den Kreditversicherern möglich, „weiterhin Limite in einem Umfang zu zeichnen, den die aktuelle Risikobewertung sonst nicht hergeben würde“, führt Böhm aus. „Das Ziel, den Markt für Kreditversicherungen zu beruhigen, wurde erreicht. Ohne den Schutzschirm wären die Versicherer gezwungen gewesen, ihre Bilanzen zu schützen und möglicherweise Limits auf breiterer Front abzusenken oder Deckungszusagen ganz abzulehnen. Die versicherten Unternehmen konnten sich so auf ihre Geschäfte konzentrieren, die ja durch Corona in vielen Fällen stark beeinträchtigt waren oder auch noch sind. Die konzertierte Aktion der Bundesregierung und der Kreditversicherer hat ganz sicher zur Stabilisierung von Geschäftsbeziehungen beigetragen. Kürzungen oder Ausschlüsse sind auch jetzt weiter möglich, falls die Risiko erhöhenden Umstände nicht Corona-bedingt sind und nicht dem Schutzschirm unterliegen.“ 

Spüren Sie schon, dass es vermehrt zu Zahlungsausfällen oder Verzögerungen kommt, oder sind dies überwiegend Erwartungen aufgrund der aktuellen Lage? 

„Wir spüren bisher nur eine leichte Erhöhung von Zahlungsausfällen oder Verzögerungen gegenüber dem Vorjahr“, teilt die Zurich Gruppe mit, „jedoch erwarten wir deutlichere Auswirkungen im Zusammenhang mit der Krise im späteren Jahresverlauf bzw. im Verlauf des nächsten Jahres.“ Die Entwicklungen würden auch stark vom weiteren Verlauf der Pandemie und den Maßnahmen der Regierungen bezüglich der Bekämpfung der Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen abhängen. 

„Die Corona-Schutzmaßnahmen haben die Geschäftstätigkeiten aller Unternehmen unmittelbar getroffen“, so Dr. Langen. „Die anschließenden Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft mildern den Konjunktureinbruch und die Insolvenzzahlen zwar noch ab. Dennoch sind die Unsicherheiten im In- und Auslandsgeschäft bereits jetzt so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr, unter anderem, weil mit den Rettungspaketen auch zahlreiche Firmen am Leben gehalten werden, die unter normalen Bedingungen nicht mehr am Markt bestehen könnten.
Die weitere Entwicklung der Zahlungsausfälle und -verzögerungen im nationalen und internationalen Handel hängt davon ab, wie die Pandemie in den kommenden Wochen verläuft, welche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen und wie lange Rettungspakete in Kraft sind. Sollten die Stabilisierungsmaßnahmen, wie z.B. die Bundesgarantie, nicht verlängert werden, rechnen wir mit einem starken Anstieg der Insolvenzen spätestens zu Beginn des kommenden Jahres.“ 

Böhm bestätigt ebenfalls: „Ja, eindeutig. Es gibt mehr Zahlungsverzögerungen. Auch die Zahl der Anträge auf Verlängerung des ursprünglich vereinbarten Zahlungsziels oder auf Stundungen und Ratenzahlungen nimmt erkennbar zu. Auch deshalb ist die Kommunikation zwischen den Geschäftspartnern wichtig. Denn auf der anderen Seite stellen unsere Volkwirte derzeit einen Trend bei den Lieferanten fest, keine oder kürzere Zahlungsziele zu vereinbaren. Zwei aktuelle Coface-Studien belegen das für Deutschland und die Niederlande.“
Abzuwarten bleibe die Entwicklung der Insolvenzen, da die Pflicht zur Anmeldung in Deutschland partiell ausgesetzt ist. Das mache Coface die Risikobewertung nicht einfacher. „Wir müssen davon ausgehen, dass es im nächsten Jahr deutlich steigende Insolvenzzahlen geben wird. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in wichtigen Absatzmärkten“, so Böhm. 

Wie viele Unternehmen werden derzeit gar nicht bzw. nicht umfänglich abgesichert?

Der Leiter für Unternehmenskommunikation und Public Affairs der Zurich Gruppe, bestätigt zwar, dass „bei einer Reihe von Unternehmen in unserem Bestandsportfolio die Limite gegenüber dem Niveau vor der Krise gekürzt“ wurden, „dies jedoch häufig auf Wunsch des Versicherungsnehmers, da durch die verringerte wirtschaftliche Aktivität nicht mehr so viel Kapazität benötigt wurde.“ 

Lässt sich hier ein regionaler Trend erkennen? 

In Deutschland seien die Branchen, die von den Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffen sind, in allen Regionen vertreten. „Insofern gibt es im regionalen Vergleich kein Bundesland, in dem das Coronavirus die Wirtschaft überdurchschnittlich stark beeinträchtigt“, so Dr. Langen, Atradius.
International gesehen sinke das Bruttoinlandsprodukt in denjenigen Ländern besonders, die überdurchschnittlich lange und strikte Corona-Schutzmaßnahmen eingeführt haben. In der Folge könnten in diesen Volkswirtschaften erheblich weniger Produkte hergestellt und Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Laut Atradius gehörten zu den Märkten, deren Konjunktur, aufgrund der langen und tiefgreifen Einschnitte durch die Pandemie, am stärksten geschwächt ist, unter anderem Italien, Frankreich und Spanien.
„Daneben sind auch Länder besonders betroffen, in denen der Tourismus einen großen Teil zur Wirtschaftsleistung beiträgt“, führt Dr. Langen weiter aus. „Hierzu zählen wiederum mehrere südeuropäische Länder wie Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Die zahlreichen Unternehmen, die von den in- und ausländischen Besuchern abhängen, haben unmittelbar gravierende Umsatzeinbrüche erlitten, als die Reisebeschränkungen in Kraft getreten sind.“ So seien dann schnell Liquiditätsengpässe entstanden.
Dagegen hätten die USA derzeit eine positivere Wirtschaftsprognose als die meisten europäischen Länder. „Ein Grund hierfür ist“, sagt Dr. Langen, „dass die Corona-Schutzmaßnahmen der US-Regierung die Wirtschaftsaktivitäten der amerikanischen Unternehmen geringfügiger eingeschränkt haben als die Maßnahmen der meisten EU-Länder die europäischen Firmen.“
Als einzige unter den großen Volkswirtschaften werde in diesem Jahr wahrscheinlich nur China einer Rezession entgehen. „Das Reich der Mitte litt im ersten Quartal dieses Jahres zwar auch erheblich unter den Auswirkungen von Corona“ erläutert der Senior Regional Director, „im zweiten Quartal zog die Wirtschaft jedoch wieder an und wuchs um 3,2% gegenüber dem Vorjahresquartal.“ 

Welche Branchen sind besonders betroffen? Wie steht es um die verarbeitende Lebensmittelindustrie? 

Laut Einschätzung der Zurich Gruppe sei die verarbeitende Lebensmittelindustrie grundsätzlich eine der weniger betroffenen Branchen. „[A]llerdings muss die individuelle Unternehmenssituation betrachtet werden,“ heißt es. „Unternehmen, die konkret von Produktionsausfällen in Folge von Corona-Maßnahmen (z.B. Quarantäne) betroffen sind, könnten je nach Dauer und Folgen tendenziell eher gefährdet sein.“  

„Das Geschäftsmodell der verarbeitenden Lebensmittelindustrie ist grundsätzlich intakt“, meint auch Dr. Langen. „Gegessen wird ja auch und gerade in der Corona-Pandemie. Wir sehen hier kein branchenweit erhöhtes Zahlungsrisiko aufgrund der Geschehnisse in den vergangenen Monaten.“
Erhöhte Unsicherheiten ergäben sich hingegen bei Geschäften mit Unternehmen aus der Reise-, Tourismus-, und Freizeitbranche, also jenen Sektoren, die von den Reisebeschränkungen unmittelbar betroffen sind, darunter auch Kreuzschifffahrtanbieter, Werften und Flughäfen. Bei Event- und Messeveranstaltern sei das Zahlungsrisiko infolge der Schutzmaßnahmen ebenfalls stark erhöht. Zudem sei Vorsicht bei Abnehmern aus der Handelsbranche geboten, sofern sie keine lebensnotwenigen Waren verkauften und über keinen Online-Vertriebskanal verfügten.  

Coface sieht zudem anhaltende Probleme unter anderem im Stahlhandel, im Maschinebau und Automotive. „Diese Sektoren sind eng miteinander verbunden“, sagt Underwriting Director Jochen Böhm, „so dass es immer auch Wechselwirkungen gibt.“ Der Bau laufe hingegen gut und bei Lebensmitteln sehe man ebenfalls keine wesentlichen negativen Einflüsse. „Die Branche hat ja vom Lockdown auch profitiert oder war nicht so stark betroffen, wenn man von der Gastronomie absieht.“ 

Welche Entwicklungen für 2021 sind bereits absehbar? 

„Atradius geht davon aus, dass sich die Insolvenzen infolge der Corona-Wirtschaftskrise stark erhöhen und es in zahlreichen Ländern zu mehr Firmenpleiten kommen wird als während der Großen Rezession infolge der Weltfinanzkrise in 2008/2009“, berichtet Dr. Langen. „Mit Frankreich, der Schweiz, Belgien, Spanien, Portugal und Norwegen sind auch mehrere große Außenhandelspartner Deutschlands unter den Volkswirtschaften, bei denen es 2020 und 2021 zu Rekordzahlen bei den Firmenpleiten kommen könnte. Sobald die zeitweise Aufhebung der Insolvenzmeldepflicht ausläuft, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Firmenpleiten in diesen Ländern im kommenden Jahr stark ansteigen.“
Coface betont, dass es wichtig sei abzuwarten, wie sich die Insolvenzen entwickeln. „Das werden holprige Quartale“, meint Böhm. Spannend werde auch die Frage, wie die Unternehmen, die die Krise überstehen, mit dem strukturellen Wandel umgehen, der in vielen Branchen erkennbar sei. „Corona ist nicht überall die Ursache für Veränderungen, sondern hat vielfach Entwicklungen beschleunigt. Tragisch ist es für Unternehmen, die unverschuldet in eine Schieflage geraten sind, deren Zahlen und Perspektiven gut waren, die jetzt aber mit voller Härte getroffen wurden.“ Ein Beispiel sei der Reisesektor mit seinen verschiedenen Unterbranchen, wie dem Luftverkehr. Zu erwarten sei auch, dass die Arbeitslosenzahlen steigen werden, denn „die Kurzarbeit kann das ja nicht ewig auffangen.“ 

Werden die aktuellen Kriterien vorerst ihre Gültigkeit behalten oder ist in absehbarer Zeit mit Lockerungen oder anderen Anpassungen zu rechnen? 

„Die Prüfungskriterien und Zeichnungspolitik hängen vom weiteren Verlauf der Krise und deren Auswirkungen ab,“ so die Pressestelle der Zurich Gruppe. „Dies ist mit hohen Unsicherheiten verbunden, daher können wir hierzu keine verlässlichen Prognosen abgeben.“ 

Dr. Langen betont, Atradius würde auch in der Corona-Krise an seiner bewährten Underwriting-Strategie festhalten. „Wir beurteilen weiterhin sämtliche Abnehmer individuell auf der Grundlage der aktuellen Finanzkennzahlen. Dabei beziehen wir die Garantiezusage des Bundes mit in die Entscheidungen ein, die es uns ermöglicht, Kreditlimite für Abnehmer aufrechtzuerhalten beziehungsweise zu zeichnen, die ursprünglich gesunde Unternehmen darstellen, aber durch Corona in Schwierigkeiten geraten sind. Sollte sich die Lage eines Abnehmers trotzdem so entwickeln, dass ein Limit reduziert werden muss, werden wir den betroffenen Lieferanten frühzeitig informieren und mit ihm gemeinsam Lösungen erarbeiten. Eine pauschale Aufhebung von Kreditlimiten für eine Abnehmergruppe bis zu einer bestimmten Umsatzgröße beziehungsweise aus einer bestimmten Branche wird Atradius nicht durchführen. Sollte es zu einem Auslaufen der Bundesgarantie kommen, werden wir den Kreditversicherungsschutz für jeden Abnehmer neu überprüfen und individuell bewerten.“ 

Abschließend baten wir den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. noch um ein Statement, welche Vor- und Nachteile eine Verlängerung des Schutzschirms mit sich bringen würde. Daraufhin teilte die GDV-Pressesprecherin mit: „Die Kreditversicherer tauschen sich regelmäßig mit der Bundesregierung über den gemeinsamen Rettungsschirm aus. Ob eine Verlängerung des Programms über das derzeit vereinbarte Vertragsende hinaus erforderlich und sinnvoll ist, lässt sich aus Sicht der Kreditversicherer derzeit noch nicht seriös einschätzen.“ 

 

Die AUDITOR-Redaktion bedankt sich bei:

Antje Wolters, Pressesprecherin von Euler Hermes
Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius
Jochen Böhm, Underwriting Director Nordeuropa bei Coface
Bernd O. Engelien, Leiter Unternehmenskommunikation / Public Affairs Zurich Gruppe Deutschland
Kathrin Jarosch, Pressesprecherin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

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