Kokosraspel: Das vierte Quartal rückt in den Fokus

10. Juni 2020 um 11:19 , Der AUDITOR
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MANILA. Die Situation auf den Philippinen verbessert sich auch für die Kokosproduzenten, dennoch sind noch nicht alle Probleme überwunden. Das Augenmerk liegt mittlerweile bereits auf dem vierten Quartal.

Früheste Lieferung im Oktober

Auch wenn die Situation auf den Philippinen sich nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen und dem Ende von Tropensturm „Ambo“ langsam wieder erholt, sind die Produktionsstätten für Kokosraspel noch weit davon entfernt, wieder Normalität zu erreichen. Die Produktion ist im Verzug, was an dem monatelangen Personalmangel liegt, der durch den Lockdown verursacht wurde, sowie die logistischen Schwierigkeiten, die es den Arbeitern schwer machen, ihre Arbeitsplätze zu erreichen. Die Produzenten beschweren sich zudem über einen Mangel an Rohwaren aufgrund von Transportproblemen. Dennoch läuft die Produktion zum jetzigen Zeitpunkt wieder vielversprechend an und die Experten von T.M. Duché berichten, dass mittlerweile Bestellungen mit Lieferterminen im Oktober angenommen werden.

Preissteigerungen zum Jahresende

Die Preise halten sich auf dem europäischen Spotmarkt bisher weiterhin stabil, Marktteilnehmer rechnen allerdings damit, dass sich das zum vierten Quartal 2020 ändern wird. Dann ist zwar wieder mehr Ware auf dem Markt verfügbar, die Nachfragesituation sowie die erschwerten Exportbedingungen dürften sich bis dahin aber auch wieder weitestgehend normalisiert haben. Aktuell werden feine Kokosraspel, high fat, Ursprung Sri Lanka, mit 2,10 EUR/kg FCA Spanien gehandelt.

Kokosraspel

Qualität

EUR/mt

Fein, low fat, Indonesien, FCA Spanien

950

Fein, high fat, Sri Lanka, FCA Spanien

2.100

Quelle: Handel

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