Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Auf Wettermarkt folgt Frühjahrseinbruch der Kurse

31. Januar 2023 um 12:49 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Kältewelle in Nordamerika und erneuter Raketenbeschuss ukrainischer Häfen beeinflussen Kursverläufe. Brasilien erhofft sich hohe Maisexporte nach China. Nach Wettermarkt im Februar erwartet Handel Frühjahrseinbruch der Kurse.

Weizen: Februar wird noch vom Wettermarkt dominiert
Die Weizenkurse haben sich befestigt, nachdem Nordamerika von einer Kältewelle heimgesucht wird. US-Weizeninspektionen waren letzte Woche mit 445.433 mt um 27,5% höher als zur Vorwoche. In der Saison wurden mit 13,22 Mio.mt 2,9% weniger Exporte gebucht als im Vorjahr. Der zweite Preisfaktor betrifft erneute russische Raketenangriffe auf ukrainische Schwarzmeerhäfen, wodurch sich Schiffsverladungen verzögerten. Letzte Woche wurden 664.000 mt Getreide im Getreidekorridor abgewickelt

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
16.12.2025
CHICAGO/PARIS. China kauft erstmals nach Jahrzehnten wieder argentinischen Weizen. Weizenexporte vom Schwarzmeerraum laufen stockend, was zu höheren Überhängen führt. Brasilien und USA bedienen Maisnachfrage flott. Der Ausblick bleibt für Käufer optimal.
Getreide
11.12.2025
CHICAGO/PARIS. Im WASDE-Bericht erhöhten die Experten erneut die Prognosen zur globalen Weizenproduktion. Etwas moderater fielen diese für Mais aus. COCERAL gibt erste Schätzungen bekannt. Argentinien senkt Exportzölle, Russland den Zollsatz für Weizen auf Null.
Getreide
09.12.2025
CHICAGO/PARIS. Laut FAO wird die Welt-Getreideproduktion die Marke von 3 Milliarden Tonnen erstmals knacken. Schwarzmeerweizen dürfte sinken, weil Angebot aus Argentinien und Australien kräftig zunimmt. USA könnte Ethanol-Nachfrage ganzjährig etablieren.
Getreide
04.12.2025
CHICAGO/PARIS. Weizen und Mais sind im Wochenverlauf an der Euronext um 2,6% bzw. 0,5% gestiegen. Auch Gerste zieht hoch. Grund sind gestiegene Risikoprämien wegen erhöhter Angriffe Russlands auf ukrainische Hafenterminals am Schwarzen Meer. Mit EU-Import- und Exportdaten.