Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Kassamärkte folgen Terminbörse nicht

19. Mai 2026 um 11:11 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Schwache Winterweizenernte in den USA, Chinas Kaufzusagen für US-Agrarprodukte sowie höhere Ölpreise treiben Terminkurse. Aber der Importbedarf Nordafrikas schrumpft, was die Kurse drückt. Algerien eröffnet Weizenausschreibung.

Weizen: Algerien gibt Weizenausschreibung bekannt
In den USA tendiert der Weizenmarkt fest, sind Winterweizenbestände in Texas und Oklahoma in schlechtem Zustand. Auch in Kansas und Nebraska gibt es Dürreprobleme. Für die EU erwartet Ernteschätzer Expana eine Weichweizenproduktion von 128,8 Mio.mt, 100.000 mt höher als im Vormonat, aber 6% unter der vorjährigen Ernte. Sehr gute Ernten werden in Rumänien, Bulgarien und Spanien erwartet. Regen hat indes in Frankreich und Deutschland Befürchtungen vor Trockens

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.