Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Währungsturbulenzen und Konjunktursorgen belasten Markt

24. November 2022 um 13:25 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die westeuropäische Getreidemärkte erhalten währungs- und konjunkturbedingt einen Dämpfer. Die Aussicht auf niedrigere Zinserhöhungen in den USA schwächen den US-Dollar und verteuern den Euro. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Deutlicher Kursdämpfer in Westeuropa
Die am Mittwoch beobachtete höhere Preistendenz aufgrund guter Exporterfolge Frankreichs nach China und in Maghreb-Länder war nur von kurzer Dauer. Durch die Erneuerung des Abkommens über ukrainischen Getreideexporte am Schwarzmeer nahmen Befürchtungen über eine mögliche globale Lebensmittelkrise ab. Moskau stimmte einer Verlängerung um 120 Tage zu. Insofern erwarten Importeure, dass die Risikoprämie am Schwarzmeer abschmilzt. Grund ist Russlands extrem hohe Weiz

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.