Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Vieles geht nur noch über den Preis

5. März 2024 um 12:06 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Der westeuropäische Kassamarkt verzeichnet gegenüber der Vorwoche starke Preisverluste. Hohe Weizenvorräte im Schwarzmeerraum und in der EU drücken den Markt. Exporte laufen zäh, fehlt die Nachfrage. Billiger ukrainischer Mais stimuliert Chinas Maisnachfrage.

Weizen: Hohe Weizenvorräte belasten Kursentwicklung
Der westeuropäische Kassamarkt verzeichnet zur Vorwoche Preisrücknahmen von bis zu 8 EUR/mt. Brotroggen verlor gut 4 EUR/mt. Der Grund sind hohe Weizenbestände in Europa und der Schwarzmeerregion, was zu hohem Exportdruck führt, aber die Käufer vielerorts fehlen. Die ukrainischen Getreideexporte sind im März nur schleppend angelaufen. Seit Monatsbeginn haben lediglich 270.000 mt Getreide das Land verlassen, nach 641.000 mt im Vorjahreszeitraum. Im Februar verschifft

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
02.07.2026
CHICAGO/PARIS. Frankreichs Weizenerträge streuen stark. Ukrainische Exporte legen zu. Hitzewellen dämpfen europäische Ernteerwartungen für Mais. Die aktuelle Preislage zur neuen Ernte.
Getreide
24.06.2026
BONN. Das Deutsche Maiskomitee e. V. (DMK) hat in der 25. Kalenderwoche (15.-21.06.2026) die Länderdienste zum aktuellen Stand des Maises befragt.
Getreide
18.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Weizenernte in den USA läuft auf vollen Touren, in Europa steht sie unmittelbar bevor. Der Wettermarkt und das Abkommen zwischen den USA und dem Iran dürfte auch den Getreidehandel im Nahen Osten wieder deutlich beleben. Algerien kauft viel Weizen.
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.