Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Ukrainischer Getreidekorridor erneut im Schussfeld

28. September 2022 um 13:03 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Märkte entwickeln sich weiterhin nervös. Ein schwacher Eurokurs und unsichere Exportverfügbarkeit aus der Ukraine stützen den Kurs. Russlands Rekordernte drückt dagegen den Kurs. Mit neuen EU-Getreideimport- und Exportdaten. Preisaktualisierung!

Weizen: MARS schätzt Russlands Weizenernte auf 95 Mio.mt
Der westeuropäische Weizenmarkt legt leicht zu. Hintergrund sind Befürchtungen, dass Russland die Korridore am Schwarzmeer nach dem 20. November für ukrainische Exporte wieder schließen könnte. Auch bleibt die Lage im Ukrainekonflikt nach den Referenden und Lecks in den Gaspipelines ausgesprochen angespannt. Zudem verteuert der weiter gesunkene Eurokurs unter 1 USD/EUR das innergemeinschaftliche EU-Preisniveau. Algerien kündigte gestern Abend die Ausschreibung

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.