Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Ukraine startet wegen russischer Plünderungen den Räumungsverkauf

4. Mai 2022 um 12:48 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Russland steuert auf hohe Ernte zu und plündert ukrainische Lagerbestände. Die Ukraine versucht Lager zu räumen, um Platz für neue Ernte zu schaffen. Frankreichs Handel blickt zuversichtlich auf kommende Ernte. Mit EU-Export- und Importdaten.

Weizen: Russland steuert auf hohe Ernte zu
Die Weizenpreise sind durch im Mittleren Westen der USA gefallenen Niederschläge, hervorragende Wetterbedingungen in Russland und gute Entwicklungen in Westeuropa, weniger in Südeuropa, unter Druck geraten. In den USA hat das USDA 27% der US-Winterweizenbestände einen guten-exzellenten Wachstumsbestand bescheinigt, dem schlechtesten Ergebnis seit 1996. In Russland wurden bis Ende April 6 Mio.ha mit Frühjahrsaaten bestellt, Analysten sprechen von guter Entwicklung der Weizenernte. Russlands

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.