Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Ukraine gerät exportseitig in Bredouille

5. Dezember 2023 um 12:54 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Der Weizenmarkt dreht sich zu etwas festerer Tendenz, nachdem die Kurse in der Vorwoche fielen. Frühjahrestermine sind spürbar gestiegen. Höhere Frachtkosten belasten den Markt. USA exportieren und verarbeiten mehr Mais.

Weizen: Frühjahrestermine spürbar gestiegen
Für Kursauftrieb sorgte am Montag Chinas Importkauf von 440.000 mt SRW-Weizen aus den USA. Frankreichs Handel erwartet, dass Ägyptens GASC mit neuem Weizentender an den EU-Markt zurückkehrt. Dabei hieß es, dass die Karten für den Welthandel nach drastischem Anstieg der Frachtkosten neu gemischt würden. Auch die Aussicht auf eine schwächere Weizenernte Australiens sorgte für festere Impulse bei Frühjahrterminen. ABARES erhöhte zwar die Weizenprognose

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.