Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Ukraine begrenzt Maisverladungen zur Donau

17. Mai 2022 um 12:39 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Preisspekulationen hatten durch Indiens Export-Stopp neues Futter erhalten. Doch Indien rudert zurück, was die Kurse wieder abwärts drückt. China löst langsam Lockdowns. Die Industrie hält sich mit Dispositionen wegen wilder Preisspekulationen zurück.

Weizen: Zuviel Spekulation am Markt
Indiens Entscheidung noch vor letztem Wochenende, seine Weizenexporte auszusetzen, hebelte den Weizenkurs auf neuen Höhenflug hoch und löste angesichts ukrainischer Exportrückgänge einen Dominoeffekt aus. Zuvor hatte sich Ägyptens GASC noch 500.000 mt und Bangladesch 350.000 mt indischen Weizen für den Import gesichert. Pakistan hat 500.000 mt Weizen gekauft. Indiens Weizenernte wurde wegen Dürreschäden von 111,3 auf 105 Mio.mt heruntergesetzt, der Handel rechnet mit weniger al

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.