Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Ukraine baut alternative Exportwege aus

21. Februar 2023 um 11:50 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Ukraine baut Exportwege Richtung EU-27 aus, für den Fall, dass das Getreideabkommen im Schwarzen Meer im März nicht verlängert wird. Ukrainischer Mais gibt nach. Mit neuen Exportdaten vom Schwarzmeerraum.

Weizen: Ukraine erhöht Tiefgang am Bystre-Kanal
Die Lage am Weizenmarkt wurde vor allem vom Exportmarkt beeinflusst. Laut Interfax exportierte Russland vom 15.-20. Februar nur 412.000 mt Weizen 474.000 mt Getreide, was um 7 bzw. 7,4% unter dem Vorjahresstand zurückblieb. Grund sind geringere Weizenimporte des Irans aus Russland, während die Exporte in die Türkei trotz der katastrophalen Erdbeben und nach Ägypten deutlich zugenommen haben. Auch stiegen die Exporte für russischen Weizen nach Pakistan, in de

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Weizenernte in den USA läuft auf vollen Touren, in Europa steht sie unmittelbar bevor. Der Wettermarkt und das Abkommen zwischen den USA und dem Iran dürfte auch den Getreidehandel im Nahen Osten wieder deutlich beleben. Algerien kauft viel Weizen.
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.
Getreide
09.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Märkte kippen weiter abwärts, in Erwartung noch besserer Ernten der Schwarzmeerregion und gleichzeitig sinkender Exportnachfrage. Dabei verstärken höhere Überhänge den Marktdruck zusätzlich. Die hiesigen Prämien zur neuen Ernte schmelzen heftig ab.
Getreide
04.06.2026
CHICAGO/PARIS. Der Getreidemarkt koppelt sich stärker vom Rohölmarkt ab und preist günstigere Wetterbedingungen zur kommenden Ernte ein. Auch gestiegene Lagervorräte in Russland und der EU belasten die neue Ernte. Marokko fällt als wichtiger Weizenimporteur für die EU vorerst aus.