Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Kassa- und Terminmarkt laufen auseinander

30. Juli 2026 um 12:01 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Die Kassamärkte setzen Preisrückgang abgemildert fort. Terminbörsen zeigen jedoch ein Plus, aufgrund gestiegener politischer Spannungen im Schwarzmeerraum und Ausweitung des Nahostkonflikts. Die dritte Hitzewelle trifft den Markt. EU importiert deutlich mehr Mehl.

Weizen: EU importiert deutlich mehr Mehl
Der westeuropäische Weizenkassamarkt setzt den Preisrückgang fort. Russischer Weizen ist mit 12,5% RP aufgrund der Aussetzung des Schiffsverkehrs im Asow-Don-Becken und geringerer Nachfrage um 6 US-Dollar auf 230-232 USD/mt FOB Schwarzmeer gesunken. Wichtige Importländer wie Türkei und Ägypten fehlen als Käufer aufgrund eigner guter Ernten dieses Jahr. Hinzukommt in Russland eine höhere Ernte im Süden des Landes, wodurch das exportnahe Angebot gestiegen ist. Die Angriffe

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
28.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Hitzewelle verursacht schwersten Schlag für europäisches Getreide seit Jahrzehnten. Frankreich, Deutschland und Polen ernten deutlich weniger Weizen, aber die Qualitäten fallen bisher besser aus als erwartet. Frankreichs Maisernte durch Hitze und Brände bedroht.
Getreide
23.07.2026
CHICAGO/PARIS. Steigende Risikoprämien verteuern Weizen. Russlands Getreideexporthafen Noworossijsk exportbeschränkt, Straße von Kertsch gesperrt. Ukrainisches Getreideterminal von ADM getroffen. Frankreichs Ernten sinken weiter. EU-Maisimportnachfrage stark gestiegen.
Getreide
21.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Preissituation am westeuropäischen Markt wirft große Zweifel auf, wird der Markt durch Hitze Westeuropas und verknapptes Angebot aufgrund von Militärschlägen auf ukrainische und russische Hafeninfrastruktur getrieben. Dabei geht dem Export die Lauft aus. Preisaktualisierung!