Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Spagat zwischen schwachen Ernten und hohen Lagerbeständen

8. August 2024 um 13:12 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Frankreichs Weizenernte sinkt auf Tiefststand seit 41 Jahren. Russland bunkert 21 % mehr Weizen als im Vorjahr. Ägypten präsentiert ungewöhnlich hohe Ausschreibung. Ukrainische Maisernte ist voraussichtlich um 18 % kleiner. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Getreide: Russland bunkert 21% mehr Weizen
CHICAGO/PARIS. Der Weizenmarkt stieg kurzfristig, nachdem Ägyptens GASC am Mittwoch eine ungewöhnliche hohe Weizenausschreibung über 3,8 Mio.mt für Oktober-April mit Zahlungsfrist von 270 Tagen bekannt gab. Die algerische OAIC wird heute eine Ausschreibung für Weizen durchführen. Zusätzliche Unterstützung bot Frankreichs niedrige Weizenernte, die laut Beratungsunternehmen Argus auf 25,2 Mio.mt geschätzt wurde, 27% weniger als im Vorjahr, dem niedrigsten Produktions

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.