Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Russlands Ernteaussichten verschlechtern sich noch weiter

28. Mai 2024 um 12:59 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Schlechtere Ernteprognosen für Russland und Ukraine sorgen für einen kräftigen Kurssprung an der Euronext. Aussaatverzögerungen bei Mais in den USA und Frankreich und eine kleinere Ernte in der Ukraine beschäftigen den Handel.

Weizen: Russland und Ukraine erwarten kleinere Ernten
Weizen legt international zu, nachdem Russland und Ukraine ihre Produktionsprognosen weiter nach unten revidiert haben. Dabei senkte Russlands Analyst IKAR seine Schätzung für die Getreideernte von 132 auf 129,5 Mio.mt, bei Weizen von 83,5 auf 81,5 Mio.mt. Russlands Getreideexporte sollen von 57 auf 55,5 Mio.mt, die Weizenexporte von 45 auf 44 Mio.mt sinken. Der Rückgang ist auf große Frostschäden in zentralen Regionen und der Wolgograder Region im Umfang

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.