Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Rekord-Weizenexporte aus Russland und Australien

16. Februar 2023 um 12:05 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Der Exportdruck Russlands und Australiens engt den Kursspielraum zunehmend ein. Das Handelsabkommen über freie Getreidekorridore im Schwarzen Meer läuft bald ab. FranceAgriMer senkt Prognose für Weizenexporte.

Weizen: Exportdruck Russlands und Australiens engen Kursspielraum ein
In den USA sorgten Regen in den teils zu trockenen Weizenanbaugebieten sowie Befürchtungen über weitere Zinserhöhungen der US-Zentralbank für Kursverluste in Chicago. Am Schwarzmeer führt der Exportdruck Russlands zu Kursdruck, nachdem der letzte Algerientender über 400.000 mt Weizen überwiegend von Russland bedient wird. Dabei rechnet SovEcon im Februar mit russischen Getreideexporten von 3,4-3,9 Mio.mt, gegenüber 2,3 Mio.mt im Vormonat. Dana

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.