Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Preisrückgang setzt sich vehement fort

22. August 2024 um 12:16 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Weizen- und Maiskurse tauchen in Paris unter die Marke von 200 Euro ab. Russland exportiert ein Drittel weniger Weizen. Kiew billigt Mindest-Exportpreise für Getreide und Ölsaaten. In den USA und Kanada könnten Streiks den Handel beeinträchtigen. Preisaktualisierung!

Weizen: Russische Ursprünge weniger nachgefragt
CHICAGO/PARIS. Russlands Exportdruck schickt den Weizenmarkt weiter auf Talfahrt. Bis 20. August belief sich die Menge der russischem Weizenexporte auf 3,9 Mio.mt, was einen Rückgang gegenüber den 5,8 Mio.mt im Vorjahr um 32,8% darstellt. Die Exportpreise für russischen Weizen liegen mit 220 USD/mt FOB Schwarzmeer auf einem historischen Tiefstand, verglichen mit 252 USD/mt im Vorjahr. Russische Exportteure beklagen zu niedrige Handelsmargen. Große Abnehmer von russischem Weizen

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.08.2026
CHICAGO/PARIS. Spannungen am Schwarzen Meer spitzen sich, Kiew weitete seine Drohnenangriffe auf russische Hafeninfrastruktur in der Ostsee aus. Russlands Weizenpreise brechen ein, während sich kanadische und europäische Ware verteuert. Niedrigwasser an Donau/Rhein senken Lieferumfänge.
Ölsaaten
13.08.2026
CHICAGO/PARIS. Ukrainische Angriffe auf russische Getreideterminals in Noworossijsk legen Weizenexport lahm. USDA präsentiert neue Produktionszahlen und erwartet Exportbeschränkungen vom Schwarzmeerraum, wodurch die Preisvolatilität steigt. Mais reagiert auf niedrigere US-Maislagerbestände. EU muss niedrigere Maisernte durch höhere Importe kompensieren.
Getreide
11.08.2026
CHICAGO/PARIS. Die Lage an der Getreidemärkten wird durch Exportrückgänge vom Schwarzmeerraum und Logistikprobleme in Westeuropa durch unverminderte Hitzegrade und Regendefizite nach oben angetrieben. Dadurch stauen sich jedoch die Lagervorräte am Schwarzmeer. USA und Südamerika profitieren von derzeit knapperem Angebot durch hohe Exporte.
Getreide
06.08.2026
CHICAGO/PARIS. Westeuropäische Kassamärkte legen bei Weizen moderat, bei Mais heftig zu. Die Logistik kommt in Westeuropa durch Hitze und Dürre in die Bredouille. Im Schwarzmeerraum legen Raketen- und Drohnengriffe den Export vielerorts lahm. EU steigert Maisimport beträchtlich.