Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Preise explodieren auf historische Höchststände

3. März 2022 um 12:10 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Globale Käufer wenden sich vom Schwarzmeer ab und verlagern Einkäufe in andere Exportländer. Dabei steigen vordere Terminkurse an den Börsen, während hintere fallen. Nordwestdeutschland meldet utopische Preise. Mehr dazu im Beitrag.

Weizen: Globale Getreidekäufer wenden sich an die USA und EU
Die ukrainischen Schwarzmeerhäfen sind wegen der Kriegshandlungen nun vollends geschlossen. „Die Häfen werden vermutlich für mindestens 60-90 Tage geschlossen bleiben“, sagte Tomm Pfitzenmeier, Analyst bei Summit Commodity Brokerage in Iowa. Dabei stieg der Weizenkurs beim Fronttermin in Chicago mit 11,19 USD/Bushel (369,58 EUR/mt) und in Paris mit 362 EUR/mt auf historischen Höchststand. Auch in China legte Weizen um 100 auf 3.250 CNK/mt (462,94 EUR/mt) in Shanghai zu. G

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
04.08.2026
CHICAGO/PARIS. Bei den EU-Ernteschätzungen geht es weiter abwärts. Auch die Bestände sinken spürbar. Hitze und Niedrigwasser stellt die Logistik vor Herausforderungen. Die andauernde Hitzewelle in Westeuropa bedroht nun die Maisernten.
Getreide
30.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Kassamärkte setzen Preisrückgang abgemildert fort. Terminbörsen zeigen jedoch ein Plus, aufgrund gestiegener politischer Spannungen im Schwarzmeerraum und Ausweitung des Nahostkonflikts. Die dritte Hitzewelle trifft den Markt. EU importiert deutlich mehr Mehl.
Getreide
28.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Hitzewelle verursacht schwersten Schlag für europäisches Getreide seit Jahrzehnten. Frankreich, Deutschland und Polen ernten deutlich weniger Weizen, aber die Qualitäten fallen bisher besser aus als erwartet. Frankreichs Maisernte durch Hitze und Brände bedroht.
Getreide
23.07.2026
CHICAGO/PARIS. Steigende Risikoprämien verteuern Weizen. Russlands Getreideexporthafen Noworossijsk exportbeschränkt, Straße von Kertsch gesperrt. Ukrainisches Getreideterminal von ADM getroffen. Frankreichs Ernten sinken weiter. EU-Maisimportnachfrage stark gestiegen.