Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Geht dem Markt die Puste aus?

9. Juni 2026 um 11:56 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Die Märkte kippen weiter abwärts, in Erwartung noch besserer Ernten der Schwarzmeerregion und gleichzeitig sinkender Exportnachfrage. Dabei verstärken höhere Überhänge den Marktdruck zusätzlich. Die hiesigen Prämien zur neuen Ernte schmelzen heftig ab.

Weizen: Ernten der Schwarzmeerregion steigen
Die Weizenpreise an der Euronext notierten am Dienstagmorgen leicht im Minus. Beeinflusst wurden diese durch gesunkene Rohölpreise und anhaltend hohen internationalen Angebotsdruck. Der Beginn der US-Weizenernte dämpft den Aufwärtstrend, waren bis Sonntag 11% der Fläche geerntet, mit 5 Prozentpunkten Fortschritt zum Mittel. Die Bonitierung sank von 26 auf 25% gut-exzellente Pflanzen, verglichen mit 54% im Vorjahr, was die Qualität negativ beeinflussen k&ouml

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
13.10.2026
CHICAGO/PARIS. Algerien hat Weizen-Ausschreibung gestartet. Russische und ukrainische Weizenexporte bleiben weit unter Vorjahr. US-Mais drückt an Markt. Logistikprobleme in der Ukraine. WASDE-Bericht im Überblick.
Getreide
08.10.2026
CHICAGO/PARIS. Marokko senkt Weizenkäufe in Frankreich. Türkei gibt Freigabe von 5,5 Mio.mt Getreide bekannt. Russlands Export über Ostseehäfen bleibt unter Erwartungen. Maisschiff für Italien sinkt kurz vor rumänischen Gewässern. Russische Angriffe auf Odessa nehmen zu.
Getreide
06.10.2026
CHICAGO/PARIS. Die Getreidepreise steigen, da Russland Vorschläge für einen Waffenstillstand am Schwarzen Meer ablehnt. Die Ukraine forderte daher die EU auf, alternative Exportwege auszubauen, was teils auf erheblichen Widerstand trifft. Der Kursrückgang beim Euro verteuert EU-Getreide..
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.