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Getreide: Brachiale Preiswende vollzieht der Markt

4. Juni 2026 um 14:30 , Der AUDITOR
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CHICAGO/PARIS. Der Getreidemarkt koppelt sich stärker vom Rohölmarkt ab und preist günstigere Wetterbedingungen zur kommenden Ernte ein. Auch gestiegene Lagervorräte in Russland und der EU belasten die neue Ernte. Marokko fällt als wichtiger Weizenimporteur für die EU vorerst aus.

Weizen: Gute Ernten ausgenommen in den USA
Weizen setzt die Talfahrt der Kurse fort. Offensichtlich sieht der Markt derzeit auf der Nordhalbkugel nur Probleme bei der US-Weizenernte. In Europa kann mit einer guten Ernte gerechnet werden. Zudem sind die Weizenläger aus letzter Ernte noch gut gefüllt. Die EU-Weizenexporte erreichten 21,467 Mio.mt und liegen 6% über Vorjahr. In Russland hat SovEcon seine Weizenexport-Prognose für 2025/26 um 0,6 auf 46,8 Mio.mt reduziert und die für Lagerbestände erhöht. Im Mai werden R

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