Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Massive Preiskorrekturen – auf die Käufer gewartet haben

22. März 2023 um 12:19 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Der Getreidemarkt vollzieht gerade erhebliche Preiskorrekturen, die im Prinzip längst überfällig gewesen wären. Dabei decken sich große Importländer wie China mit Mais und Weizen stark ein. Neue Preisaktualisierung!

Weizen: EU-Preise sanken in letzten zwei Wochen um 13%
In den USA haben sich die Weizenfeldbestände aufgrund höherer Niederschläge vielerorts verbessert, was zu Kursverlusten in Chicago geführt hat. Aus Russland drängt massiv das hohe Exportangebot an Weizen auf den Markt, was laut SovEcon im März 4,2 Mio.mt erreichen könnte, gegenüber 2,1 Mio.mt im Vorjahr. Laut Rosstat beliefen sich die Weizenvorräte per 1. März auf 17,3 Mio.mt, was 1,6-mal höher ist als im Vorjahr. Entsprechend fielen die Export

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.08.2026
CHICAGO/PARIS. Spannungen am Schwarzen Meer spitzen sich, Kiew weitete seine Drohnenangriffe auf russische Hafeninfrastruktur in der Ostsee aus. Russlands Weizenpreise brechen ein, während sich kanadische und europäische Ware verteuert. Niedrigwasser an Donau/Rhein senken Lieferumfänge.
Ölsaaten
13.08.2026
CHICAGO/PARIS. Ukrainische Angriffe auf russische Getreideterminals in Noworossijsk legen Weizenexport lahm. USDA präsentiert neue Produktionszahlen und erwartet Exportbeschränkungen vom Schwarzmeerraum, wodurch die Preisvolatilität steigt. Mais reagiert auf niedrigere US-Maislagerbestände. EU muss niedrigere Maisernte durch höhere Importe kompensieren.
Getreide
11.08.2026
CHICAGO/PARIS. Die Lage an der Getreidemärkten wird durch Exportrückgänge vom Schwarzmeerraum und Logistikprobleme in Westeuropa durch unverminderte Hitzegrade und Regendefizite nach oben angetrieben. Dadurch stauen sich jedoch die Lagervorräte am Schwarzmeer. USA und Südamerika profitieren von derzeit knapperem Angebot durch hohe Exporte.
Getreide
06.08.2026
CHICAGO/PARIS. Westeuropäische Kassamärkte legen bei Weizen moderat, bei Mais heftig zu. Die Logistik kommt in Westeuropa durch Hitze und Dürre in die Bredouille. Im Schwarzmeerraum legen Raketen- und Drohnengriffe den Export vielerorts lahm. EU steigert Maisimport beträchtlich.