Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Der Kursdruck vom Schwarzmeer wird heftig zunehmen

17. Juni 2021 um 11:09 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag mit Einschätzungen des Handels. Der Preisdruck für Weizen wird zur neuen Saison überwiegend vom Schwarzmeer kommen, wo höhere Ernten und gestiegene Lagerbestände auf ein höheres EU-Angebot treffen werden. Auch feuchtkühlere Wetterprognosen nach der Hitze kühlen die Märkte herunter. Roggen überrascht.

Weizen: Schwarzmeerländer horten höhere Weizenbestände
In den USA sorgen feuchtkühlere Wetterprognosen in den nächsten zehn Tagen für Entspannung am überhitzten US-Sommerweizenmarkt. Jedoch könnte dadurch die verspätete US-Winterweizenernte ins Stocken geraten. US-Investmentfonds erwarten in West- und Osteuropa hohe Weizenernten. Auch horten Ukraine und Russland höhere Weizenbestände aus der alten Ernte, die noch auf den Markt kommen sollen, meldete Reuters. Staatliche Exportbeschränkungen und Exportzölle

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.