Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Kassamarkt holt nach Korrektur wieder auf

1. Juni 2023 um 12:02 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Der Getreideausblick bleibt zwar vorerst bearish. Neue Ernten entwickeln sich gut. Russland lagert doppelt so hohe Weizenvorräte. Chinas Weizenernte zeigt jedoch Ausfälle. Ungarn fordert Einfuhrbeschränkungen. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Getreideausblick bleibt vorerst bearish
Der Weizenmarkt zeigt sich in Westeuropa zunächst schwächer, nachdem die EU-Kommission ihre Produktionsprognosen für Weizen um 1,3 auf 131,5 Mio. mt angehoben hat, was die Ernte von 125,7 Mio.mt im Vorjahr um 4,6% und das Fünf-Jahresmittel um 4,8% übertreffen wird. In Nordfrankreich sorgt zwar das sonnige und trockene Wetter für gute Wachstumsbedingungen bei Weizen, allerdings weckt dies bereits Befürchtungen über zu wenig Wassernachlieferung für die Pflanzen,

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.
Getreide
09.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Märkte kippen weiter abwärts, in Erwartung noch besserer Ernten der Schwarzmeerregion und gleichzeitig sinkender Exportnachfrage. Dabei verstärken höhere Überhänge den Marktdruck zusätzlich. Die hiesigen Prämien zur neuen Ernte schmelzen heftig ab.
Getreide
04.06.2026
CHICAGO/PARIS. Der Getreidemarkt koppelt sich stärker vom Rohölmarkt ab und preist günstigere Wetterbedingungen zur kommenden Ernte ein. Auch gestiegene Lagervorräte in Russland und der EU belasten die neue Ernte. Marokko fällt als wichtiger Weizenimporteur für die EU vorerst aus.
Getreide
02.06.2026
CHICAGO/PARIS. Hohe Ernten auf der Nordhalbkugel lassen den Weizenmarkt einbrechen. Steigende Produktionen in Maghreb-Ländern und der Türkei bremsen die Exportaussichten dorthin. Ukraine erwartet höhere Maisernte. Dies bietet gute Einkaufschancen. Preisaktualisierung!