Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Importeure nutzen die Preisdelle

11. Januar 2024 um 12:43 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Die Preisdelle am Getreidemarkt weckte Käuferinteresse. Ägypten kauft überwiegend russischen Weizen. Algerien will Getreidespeicher um das Doppelte erhöhen. CONAB senkt Brasiliens Maisernte deutlich ab. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Preisdelle weckte Käuferinteresse
Ägypten hat 420.000 mt überwiegend russischen Weizen, davon 60.000 mt ukrainischen Weizen gekauft. Mit 265 USD/mt FOB und Zahlung innerhalb 270 Tagen haben sich die Preise gegenüber Dezember allerdings nicht verändert. Französischer Weizen war mit 272 EUR/mt FOB nicht wettbewerbsfähig. Insgesamt hat Ägypten diese Saison 4,18 Mio. mt Weizen importiert, davon 2,7 Mio.mt aus Russland, gut 600.000 mt aus Rumänien und 160.000 mt aus Bulgarien sowie jeweils 120.000 mt aus

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.